Teil eines Werkes 
3. Th. (1839)
Entstehung
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Oliver Twiſt.

Hauſe hinaufzuklettern, Alle aber wogten in dem Dun⸗ kel unten hin und her wie ein Getreidefeld, das der Wind bewegt..

»Die Fluth,« ſagte der Räuber, indem er von dem Fenſter zurückwankte,»die Fluth war eingetreten, als ich kam. Gebt mir einen Strick, einen langen Strick. Sie ſind alle vorn. Ich kann mich in den Graben hinunter⸗ laſſen und ſo entkommen. Gebt mir einen Strick oder ich begehe noch drei Todtſchläge und ermorde mich end⸗ lich ſelbſt.«

Die erſchrockenen Männer wieſen dahin, wo ſolche Gegenſtände aufbewahrt wurden; der Mörder wählte ſchnell den längſten und ſtärkſten Strick aus und eilte auf das Haus hinauf.

Alle Fenſter an der hintern Seite des Hauſes waren längſt zugemauert worden bis auf ein kleines in der Kammer, in welcher der Knabe eingeſchloſſen war und dies war zu klein, als daß dieſer hätte hinauskriechen können; aber durch dieſe Oeffnung hatte er unaufhörlich gerufen, man ſolle auch die Hinterſeite bewachen und als der Mörder endlich auf dem Dache oben herauskam, rie⸗ fen die hinten Stehenden dies ſogleich den Vordern zu, die ſich alsbald dahin drängten.—

Der Mörder ſah hinunter. Das Waſſer hatte ſich wieder verlaufen und der Graben war nur voll Schlamm.

Die Menge war jetzt ſtill und beobachtete ſeine Be⸗ wegungen, ſobald ſie aber ſeine Abſicht merkte und ein⸗ ſah, daß ſie nicht gelingen konnte, erhob ſie ein Triumph⸗ geſchrei, gegen das alles vorhergehende Gebrüll leiſes Flüſtern geweſen war. Es erhob ſich wieder und wie⸗ der. Die, welche zu weit entfernt ſtanden, als daß ſie die Bedeutung errathen konnten, wiederholten es dennoch;

ſo ſchallte es hin und her; die ganze Stadt ſchien ihre Ein⸗