Teil eines Werkes 
3. Th. (1839)
Entstehung
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Oliver Twiſt. 157

ſen ſchreienden Höllenbuben einſchließen kann,« ſagte Si⸗ kes wild, der hin und her lief und den Knaben jetzt ſo leicht herumzog, als ſei derſelbe ein leerer Sack.„»Die Thür! Schnell!l« Er warf ihn hinein und ſchloß zu. „»Iſt die Thüre unten feſt?« 1.

„Doppelt verſchloſſen und verkettet,« antwortete Cra⸗ ckit, der mit den beiden Andern daſaß, ohne zu wiſſen, was zu beginnen ſei.

„»Das Holz,— iſt es feſt?«

„Mit Eiſen beſchlagen.«

„Und die Fenſter auch?«

„Ja, auch die Fenſter.«

»Gott verdamm' Euch;« rief der verzweifelte Böſe⸗ wicht, indem er ein Fenſter aufriß und der Menge drohete.

Kein entſetzliches Geſchrei, das je ein ſterbliches Ohr vernommen hat, kann dem Rufe der wüthenden Menge gleichkommen. Einige riefen denen, welche am nächſten ſtanden, zu, das Haus anzuzünden, Andre forderten die Polizei auf, den Mörder zu erſchießen. Keiner von Al⸗ len aber ſchien ſo aufgebracht zu ſein als der Mann zu Pferde, der aus dem Sattel ſprang, durch die Menge drängte, als gehe er durch Waſſer, und unter dem Fen⸗ ſter in einer Stimme rief, die alle übertönte:»zwanzig Guineen dem, der eine Leiter bringt.“«

Hundert Stimmen wiederholten den Ruf. Einige ſchrieen nach Leitern, Andere nach großen Hämmern und Aexten; Einige liefen mit Fackeln umher, als ſuchten ſie dergleichen, kamen zurück und ſchrieen wieder; Einige ver⸗ geudeten ihren Athem mit ohnmächtigen Flüchen und Ver⸗ wünſchungen; Einige drängten wie wahnſinnig vor und hinderten die Fortſchritte der Vordern; Einige der Muthig⸗ ſien verſuchten an der Waſſerrinne und den Sprüngen im

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