Teil eines Werkes 
3. Th. (1839)
Entstehung
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Oliver Twiſt. 25

indem er eine große Paſtete aufdeckte,»ſolche delikate Dinge, ſo weich, daß einem ſelbſt die Knochen in dem Munde zerge⸗ hen und man ſie nicht abzuknaupeln braucht; ein halbes Pfund grüner Thee, ſo ſtark, daß, wenn man ihn mit kochen⸗ dem Waſſer miſcht, er den Oeckel des Topfes abwirft; an⸗ derthalb Pfund Zucker, wie ihn die Neger noch nicht beſ⸗ ſer gemacht haben, das und das und, die Hauptſache! etwas vom Beſten.«

Bei dieſen letzten Worten zog Bates aus einer ſeiner umfänglichen Taſchen eine wohlverſtöpſelte Weinflaſche, während Dawkins in demſelben Augenblicke ein Wein⸗ glas voll Rum aus ſeiner Flaſche goß, das der Patient ohne weiteres Bedenken verſchluckte.

»Ah,« ſagte der Jude, indem er ſich mit großer Zu⸗ friedenheit die Hände rieb.»Nun wird es mit Dir ge⸗ hen, Sikes!«

»Gehen?« antwortete dieſer.»Ich hätte können zwan⸗ zigmale ſchon ganz gehen, ehe es Dir einfiel, mir zu helfen. Was ſoll das heißen, daß Du mich in ſolchem Zuſtande drei Wochen und länger daliegen läßt, Du fal⸗ ſcher Schurke?«

»Hört ihn nur, Jungens!« ſagte der Jude, indem er die Achſeln zuckte,»und wir bringen ihm alle dieſe ſchönen Dinge.

»Die Dinge mögen recht gut ſein,« antwortete Sikes, durch einen Blick auf den Tiſch etwas beſänftigt,»aber wie kannſt Du es verantworten, daß Du mich, bankerott an Speiſe und Trank, Geſundheit und Geld und allem anderen, verläßt, und Dich nicht mehr um mich beküm⸗ merſt, als wäre ich der Hund da. Jage ihn hinunter, Karlchen.«

»Ich ſah nie einen ſo guten Hund,« ſagte Bates, in⸗ dem er that, was ihm geheißen war.»Er riecht die