Teil eines Werkes 
3. Th. (1839)
Entstehung
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Oliver Twiſt. 13

»Vielleicht nichts, vielleicht zwanzig Pfund,« erwie⸗ derte Monks,»ſprechen Sie, damit ich es ſelbſt beur⸗ theilen kann.« d

»Legen Sie noch fünf Pfund zu der Summe, die Sie nannten, geben Sie mir fünfundzwanzig Pfund in Gold,« ſagte die Frau,»und ich will Ihnen alles ſagen, was ich weiß, eher aber nicht!«

»Fünfundzwanzig Pfund!« rief Monks und rückte zurück.

»Ich ſprach ſo deutlich als ich es kann,« antwortete Madame Bumble,»und es iſt nicht viel Geld.«

»Nicht viel Geld für ein ärmliches Geheimniß, das nichts ſein kann, wenn es geſagt iſt!« entgegnete Monks ungeduldig,»und das ſeit zwölf Jahren und länger todt gelegen hat!«

»Solche Dinge halten ſich und verdoppeln oft wie guter Wein ihren Werth mit der Zeit,« antwortete die Frau, noch immer in der entſchloſſenen Gleſchgültigkeit, die ſie angenommen hatte.

»Und was dann, wenn ich das Geld für nichts hin⸗ gebe?« fragte Monks zögernd.

»Sie können es leicht wieder nehmen,« antwortete die Frau,»denn ich bin nur ein Weib, allein hier und ſchutzlos.«

»Weder allein noch ſchutzlos, liebe Frau,« bemerkte Bumble in einem vor Angſt bebenden Tone; vich bin ja da, liebe Frau! Und außerdem«, fuhr er fort, während ihm die Zähne klapperten,»iſt Herr Monks ein zu red⸗ licher Mann, als daß er ſich an uns vergreifen ſollte. Herr Monks weiß, daß ich kein Jüngling mehr bin, aber er hat auch gehört ich zweifele nicht er hat ge⸗ hört, daß ich ein ſehr entſchloſſener Beamter bin und

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