Oliver Twiſt.
»Nimm ſeine andere Hand, Tobias,“« ſagte Sikes; „und Du, Barney, ſieh Dich um!«
Barney ging hinaus und kam mit der Meldung zu⸗ rück, daß Alles ſtill ſei. Die beiden Räuber traten demnach mit Oliver hinaus, und Barney wickelte ſich wieder, nachdem er die Thür feſt verſchloſſen hatte, in ſeine Decke und war bald von neuem in tiefen Schlaf gefallen.
Es war rabenſchwarze Nacht, der Nebel dichter als im Anfange der Nacht, und die Luft ſo feucht, daß, obgleich kein Regen fiel, Olivers Haar und Augen⸗ brauen nach wenigen Minuten von der halbgefrorenen Feuchtigkeit ganz ſteif geworden waren. Sie gingen über die Brücke und ſchritten nach den Lichtern hin, die er geſehen hatte. Sie waren nicht weit davon, und da ſie ziemlich raſch gingen, hatten ſie Chertſey bald erreicht.
„Gerade durch die Stadt,« flüſterte Sikes;»es wird jetzt Niemand da ſein, der uns ſehen könnte.“«
Tobias ſtimmte bei, und ſie gingen ſchnell durch die Hauptſtraße der Stadt, die in dieſer Stunde ganz öde war. Nur hier und da ſchimmerte ein Licht durch das Fenſter eines Schlafzimmers, und bisweilen unterbrach
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das heiſere Gebell von Hunden die Stille der Nacht;
aber Niemand war auf der Straße, und als die Kir⸗ chenuhr zwei ſchlug, hatten ſie das Städtchen hinter ſich.
Sie gingen raſcher und wendeten ſich zur Linken, ſchritten noch etwa fünf Minnten weiter und blieben vor einem einzelnen Hauſe ſtehen, das von einer Mauer
umgeben war, auf welche Crackit raſch hinaufkletterte.
»Nun den Jungen,“ ſagte er.»Gieb ihn herauf; ich werde ihn faſſen.«
Ehe Oliver ſich umſehen konnte, faßte ihn Sikes
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