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heit dazu fand ſich nicht, denn der Iude blieb ſehr mür⸗
Oliver Twiſt.
Tone und einer Weiſe, die ſeine Beſorgniß nur erhöhen mußte, ſagte, er werde in der nächſten Nacht zu Bill Sikes gebracht werden.
»Soll ich— ſoll ich— dort bleiben?« fragte Oliver ängſtlich..
»Nein, mein Sohn,« antwortete der Jude.»Ich möchte Dich nicht verlieren. Fürchte nichts; Du kommſt wieder zu uns zurück. Ha! ha! ha! Ich werde nicht ſo grauſam ſein, Dich fortzuſchicken, mein Sohn, nein, nein.«.
Der alte Mann, der ſich über das Feuer bückte, um ein Stück Brot zu röſten, ſah ſich bei dieſen höhniſchen Worten um und lächelte, als wolle er dem Knaben be⸗ merklich machen, er wiſſe es ſehr wohl, daß er gern fort wäre. 4 „»Du möchteſt wohl gern wiſſen,« fuhr der Jude fort, der die Augen feſt auf Oliver richtete, vwarum Du zu Sikes gehen ſollſt, he?«
Oliver erröthete unwillkürlich, als er fand, daß der alte Spitzbube ſeine Gedanken errathen habe, ſagte aber keck:»ja, ich möchte es wohl wiſſen.«
»Nun, was meinſt Du wohl?« fragte Fagin.
„Ich weiß es wirklich nicht, Sir,« antwortete Oliver.
»So warte, bis Du es von Bill ſelbſt erfährſt,« ſagte der Jude mit einem unzufriedenen Blicke nach einer ge⸗ nauen Muſterung des Geſichtes Olivers.
Dem Juden ſchien es gar nicht recht zu ſein, daß Oliver nicht mehr Neugierde äußere; aber der Knabe wurde, obgleich er ſehr neugierig war, durch den ſchlauen forſchenden Blick Fagins und ſeine eigenen Gedanken ſo
in Verlegenheit gebracht, daß er in dieſem Augenblicke
keine Frage weiter thun konnte. Eine andere Gelegen


