Teil eines Werkes 
1. Th. (1839)
Entstehung
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Oliver Twiſt. 185

gen. Du thäteſt beſſer, Du machteſt einen Anfang, denn Du verlierſt nur die ſchöne Zeit, Oliver.

Karlchen Bates unterſtützte dieſe Erwähnungen eben⸗ falls, und als er damit fertig war, entwarf er mit ſei⸗ nem Freunde Dawkins eine begeiſterte Schilderung von den zahlreichen Freuden und Vergnügungen in ihrem Leben, und Beide ließen mehrere Winke fallen, daß Oli⸗ ver nichts Beſſeres thun könne, als die Gunſt Fagins ohne Verzug auf eben die Weiſe zu gewinnen, wie ſie es gethan.

»Und merke Dir das,« ſetzte der Sappermenter hin⸗ zu, als ſie den Juden kommen hörten,wenn Du die Taſchentücher und Uhren nicht nimmſt, ſo nimmt ſie ein

Anderer, und Du haſt darauf eben ſo viel Recht als ein

Anderer.«

»Allerdings, allerdings,« bemerkte der Jude, der un⸗ terdeß eingetreten war.»Verlaß Dich auf das, was der Sappermenter ſagt; er verſteht ſein Handwerk.«

Der Alte rieb ſich die Hände und lächelte über ſei⸗ nes Zöglings Geſchicklichkeit.

Das Geſpräch wurde diesmal nicht weiter fortgeſetzt, denn der Jude hatte Jungfer Lieschen und einen andern jungen Burſchen mitgebracht, den Oliver noch nicht ge⸗ ſehen hatte, der Sappermenter aber als Tom Chitling anredete. Dieſer hatte auf der Treppe gezögert, um dem Mädchen einige Schmeicheleien zu ſagen und erſchien jetzt.

Chitling war älter als der Sappermenter und zählte vielleicht achtzehn Jahre, aber er benahm ſich trotzdem ſo, als fühle er, daß er von dem Jüngern an Genie und Geſchicklichkeit übertroffen werde. Er hatte kleine blin⸗ zelnde Augen und ein pockennarbiges Geſicht, trug eine