Teil eines Werkes 
1. Th. (1839)
Entstehung
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170 Oliver Twiiſt.

Karren, wenn es regnet, damit ſie ſich nicht erkälten.«

»Ah!« antwortete Frau Mann.

»Die Landkutſche nimmt dieſe zwei wohlfeil mit,« fuhr der Vogt fort.»Sie ſind beide in ſehr ſchlechten Umſtänden, und es kommt uns zwei Pf. weniger, ſie fortzuſchaffen, als wenn wir ſie begraben müßten, d. h. wenn wir ſie einer andern Gemeinde zuſchieben können, was ich für möglich halte, wenn ſie uns nicht zum

Trotze unterwegs ſterben. Ha! ha! ha!«

Als Bumble eine Zeitlang gelacht hatte, fielen ſeine Blicke wieder auf den dreieckigen Hut und er wurde ernſthaft.

»Aber wir vergeſſen die Geſchäfte, Frau Mann,« begann der Vogt von neuem;»hier iſt Ihr Geld für den Monat.«

Herr Bumble nahm einiges Silbergeld in einem

Papier aus ſeiner Brieftaſche und erbat ſich eine Quit⸗ tung, welche Frau Mann ſchrieb.

»Sie iſt zwar etwas beklext,« ſagte die Armenkin⸗ der⸗Erzieherin,»ſie wird aber wohl gültig ſein, denke ich. Uebrigens danke ich Ihnen, Herr Bumble, ſchönſtens.«

Herr Bumble nickte gnädig als Erwiederung auf den Knir der Frau Mann und fragte, wie es mit den Kindern ſtehe.

»Gott behüte ſie!« antwortete Frau Mann,»ſie befinden ſich ſo wohl als es möglich iſt, bis auf die Beiden, welche vorige Woche ſtarben, und den kleinen Karl.«.

»Geht es mit dem Jungen noch immer nicht beſſer?« fragte Herr Bumble. Frau Mann ſchüttelte den Kopf. »Er iſt auch ſo ein böſer Bube. Wo iſt er?«

»Ich werde ihn ſogleich holen, Sir. Komm her, Karl.