Teil eines Werkes 
1. Th. (1839)
Entstehung
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Oliver Twiſt. 149

»Alles,« antwortete der Jude.

»Haſt Du nicht das Papier unterwegs aufgemacht und ein paar Stücke verſchluckt, he?« fragte Sikes arg⸗ wöhniſch.»Ach ſtelle Dich nur nicht beleidigt, Du haſt es ſchon mehr als einmal gethan. Zieh die Klingell⸗

Dies geſchah, und es erſchien ein anderer Jude, der zwar jünger war als Fagin, aber faſt ebenſo widerwär⸗ tig ausſah. Bill Sikes zeigte bloß auf ſein leeres Glas;

der Jude verſtand den Wink ſogleich do vünt h, das Glas von Neuem zu füllen, wecte waaggen er einen merkwürdigen Blick mit Fagit⸗ N 34c). als er⸗

warte er denſelben, und zur Ante Peruitedeutend mit dem Kopfe ſchüttelte, daß es marrn geigerſon wohl gar nicht bemerkt haben würd gung entging auch Sikes, der ſich eben bückte; un emen Schnürſtiefel wieder zuzubinden, welchen ihm der Hund aufgeriſſen hatte. Wenn ei i Zeichen bemerkt, hätte er gewiß geglaubt, es bodenn auilhts Gutes für ihn.

»Iſt Jemand. de⸗ Barney?« fragte Fagin, als Si⸗ kes wieder aufſah, aber ohtie die Augen aufzuſchlagen.

»Keine Seele,« antwortete Barney, deſſen Worte, mochten ſie von Herzen kommen oder lnicht, ihren Weg durch die Naſe nahmen.

»Niemand?« fragte Fagin mit denn Pone der Ver⸗ wunderung, welcher vielleicht andeutete, Barney lonne die Wahrheit ſagen, wie er wolle.

»Niemand, als Jungfer Anna,« antwortete Barney.

»Aennchen!« rief Sikes.»Wo? Straf' mich Gott mit Blindheit, wenn ich das Mädchen wegen ſeiner Klugheit nicht lieb habe.«

»Sie verlangte ein Stück Rindfleiſch,« fuhr Barney fort.