148 Oliver Twiſt.
wortete Sikes, indem er das Meſſer mit einem aus⸗ drucksvollen Blicke wieder einklappte;»das iſt das Warum.«
Der Jude rieb ſich die Hände, nahm Platz an dem Tiſche und that, als lache er über den Witz ſeines Freun⸗ des, fühlte ſich aber eigentlich gar nicht behaglich.
„Lache nur, Jude,« fuhr Sikes fort, indem er die
Kohlenſchaufel wieder hinlegte und Fagin verächtlich an⸗
ſah.»g ome di Oberhand über Dich bekommen und werde ſi an odenee der Gott ſoll mich verdammen. Muß ich den, Du mir nach; nimm Dich alſo in Acht vor inges u
»Ja, ja, enn*. d,« antwortete der Jude,»ich weiß das. Wi Faich ben ein eenſeitiges Intereſſe, Bill,— ein gegenfeiziges Intereſſe
»Hm,n entgegnete Sikes, als rr, das Intereſſe ſei mehr auf der Seite des Jus auf der ſeinigen.
„»Was wollteſt Du mir ſage
„»Es iſt alles ſicher durck den Schmelztiegel gewan⸗ dert,« erwiederte Fagin und hier iſt Dein Antheil, mehr als es eigentlich ſein ſollte, lieber Freund; da ich aber weiß, Du biſt bei einer andern Gelegenheit auch nicht eigennützig, o—«
»Her mit dam Bettel,« fiel der Spitzbube ungeduldig ein. Wo iſt er? Gieb her!«
„Ja, ja, Bill; laß mir nur Zeit, laß mir nur Zeit,⸗ antwortete der Jude beſänftigend.»Da hier iſt alles wohlbehalten.« Während dieſer Worte nahm er ein al⸗ tes Tuch von der Bruſt, knüpfte einen großen Knoten an einem Zipfel auf, und zeigte ein kleines Paquet von braunem Papier, das Sikes ihm haſtig entriß, öffnete, und die Goldſtücke darin zählte.
»Das iſt Alles? Alles?« fragte Sikes.


