Teil eines Werkes 
1. Th. (1839)
Entstehung
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Oliver Twiſt.

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auf den Boden, wie er es immer that, wenn die Ver⸗ ſicherung kam, er wolle ſeinen Kopf eſſen, was ſeine Freunde ſchon wußten. Dann ſetzte er ſich, behielt aber ſeinen Stock bei ſich, machte eine Lorgnette aus einan⸗ der, die er an einem breiten ſchwarzen Bande trug, und beobachtete damit Oliver, der darüber hochroth wurde und ſich wiederum verbeugte.

»Das iſt der Junge, he?« fragte endlich Herr Grimwig.

»Das iſt der Knabe,« antwortete Herr Brownlow, und nickte gutmüthig Oliver zu.

»Wie befindeſt Du Dich?« fragte Herr Grimwig.

Um vieles beſſer, ich danke Ihnen, Sir,« antwor⸗ tete Oliver.

Brownlow ſchien zu fürchten, ſein ſeltſamer Freund werde etwas Unangenehmes ſagen, und trug deshalb Oliver auf, hinunter zu gehen und der Frau Bedwin zu ſagen, ſie erwarteten den Thee. Oliver gehorchte ſehr gern, denn der Fremde geſiel ihm gar nicht.

»Iſt er nicht ein netter Junge?« fragte Herr Brownlow.

»Das weiß ich nicht.«

Wie ſo 2

Ich weiß es nicht. Ich ſehe keinen Unterſchied an den Jungen; ich kenne bloß zwei Sorten, mit ganz blaſſen und mit ganz rothen Geſichtern.«

Zu welcher Sorte gehört denn da Oliver?«

Zu der blaſſen. Ein Freund hat einen rothbäckigen Jungen zu ſich genommen; man nennk ihn ein ſchönes Kind; er hat einen runden Kopf, rothe Wangen und blitzende Augen; er iſt ein ſchrecklicher Junge, denn die Glieder ſcheinen ihm durch die Nähte ſeines blauen Rockes herauszuquellen. Eine Stimme hat er wie ein