Teil eines Werkes 
1. Th. (1839)
Entstehung
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Oliver Twiſt. 137

auch der größte Sanguiniker unmöglich die Hoffnung hegen konnte, in einem Sitze mit demſelben fertig zu werden, ließe er auch die dicke Puderdecke ganz unbe⸗ rückſichtigt.

»Ja, ich will meinen Kopf eſſen,« wiederholte Herr Grimwig, indem er mit dem Stocke auf den Boden ſtieß.»Aber, was iſt das?« ſetzte er hinzu, als er Oliver bemerkte, und trat ein paar Schritte zurück.

»Das iſt der junge Oliver Twiſt, von dem wir ſchon geſprochen haben,« antwortete Brownlow.

Oliver verbeugte ſich.

»Sie meinen doch nicht, das ſei der Knabe, welcher das Fieber hatte, hoffe ich?« fragte Grimwig, und re⸗ tirirte noch weiter.»Warten Sie einmal eine Minute, ſprechen Sie nicht, ſtill!« fuhr er abgebrochen fort, und alle ſeine Furcht vor dem Fieber verſchwand bei der Freude über ſeine Entdeckung;das iſt der Junge, wel⸗ cher die Apfelſine hatte! Iſt das nicht der Junge, wel⸗ cher die Apfelſine hatte und dieſes Stück Schale! auf die Treppe warf, ſo will ich meinen Kopf eſſen und den ſeinigen dazu.«

»Nein, nein, er hat keine gehabt,« antwortete Brownlow lachend;»kommen Sie, legen Sie Ihren Hut ab und reden Sie mit meinem jungen Freunde.«

»Das empört mich, Sir,« fuhr der reizbare alte Herr fort, indem er die Handſchuhe auszog.»Es lie⸗ gen immer mehr oder weniger Apfelſinenſchalen auf un⸗ ſerer Straße, und ich weiß, der Junge des Chirurgen an der Ecke wirft ſie hin. Vorige Nacht ſtolperte ein junges Mädchen über ein Stück und fiel an mein Gar⸗ tengeländer. Er legt den Leuten dadurch Fallen, er i*ſt ein Mörder, gewiß; iſt er keiner, ſo«Der reiz⸗ bare alte Herr ſchlug dabei gewaltig mit ſeinem Stocke