Teil eines Werkes 
1. Th. (1839)
Entstehung
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gemachter 8 ſch das Fenſter ſteckte. (»Suſanne, hole geſche den Oliver und die beiden anderen Buben aus dem Keller und waſche ſie ſogleich.«) Wie freut es mich, Sie zu ſehen, Herr Bumble!«

Herr Bumble war ein dicker und dazu choleriſcher Mann, und ſtatt dieſen herzlichen Gruß und Empfang mit Freundlichkeit aufzunehmen, rüttelte und ſchüttelte er die kleine Gartenthür fürchterlich, und gab ihr dann einen Stoß, wie ihn nur der Fuß eines Vogtes geben konnte. 1

»Ach, du lieber Herr Gott!« ſagte Frau Mann, in⸗ dem ſie hinansaing(die drei Kinder waren unterdeß aus dem Keller geholt worden) hatte ich es doch ganz vergeſſen, daß die Thüre der lieben Kinder wegen von innen verriegelt iſt. Nun ſo, kommen Sie herein, Herr Bumble, treten Sie ein.«

Obgleich dieſe Einladung von einem Kuir begleitet war, der das Herz eines Gemeindevorſtehers ſelbſt hätte erweichen können, ſo rührte derſelbe doch den Vogt nicht.

»Iſt dies ein achtungsvolles und paſſendes Betragen, Frau Mann,« begann Bumble, indem er ſeinen großen Stock kräftiger faßte,»die Gemeindebeamteten an Ihrer Gartenthür warten zu laſſen, wenn ſie in Gemeindeſachen wegen der Gemeindewaiſen kommen? Wiſſen Sie, Frau Mann, daß Sie auch in Dienſten der Gemeinde ſtehen?«

»Ja wohl, Herr Bumble, ich ſagte auch nur einigen der lieben Kinder, die ſo ſehr an Ihnen hängen, daß Sie eben ankämen,« antwortete Frau Mann mit großer Demuth.

Herr Bumble hatte eine große Meinung von ſeiner Beredſamkeit und ſeiner Wichtigkeit. Die erſtere hatte er gezeigt und die letztere geltend gemacht. Er ſtimmte nun ſeinen Ton etwas herab.