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Die Pickwicker. 5
alte Damen ſie zu halten pflegen, und es ſaß auch wirk⸗ lich eine alte Dame darin.
»Martin,« rief ſie dem Kutſcher zu, einem mürriſch ausſehenden vierſchrötigen Mann, der mit gekreuzten Beinen auf dem Bocke ſaß.
»Nun,« ſagte der mürriſche Kutſcher, ſeinen Hut vor der alten Dame berührend.
„Zu Herrn Sawyer,“« ſagte die alte Dame.
„Bin ſchon auf dem Wege dahin,« erwiederte der mürriſche Kutſcher.
Die alte Dame nickte ſehr zufrieden über die Um⸗ ſicht Martin's; dieſer gab dem Gaul einen tüchtigen Peitſchenhieb, und ſie fuhren bei Bob Sawyer vor.
„»Martin,« ſagte die alte Dame, als die Fliege vor der Thür des Herrn Robert Sawyer, früher Stokemorf, hielt.
„»Nun?« ſagte Martin.—
„Rufe den Ladenburſchen heraus, und ſage ihm, er möchte das Pferd halten.«
„»Das will ich ſchon ſelber thun,« rief Martin zurück, indem er die Peitſche auf den Bock legte.
„Nein, nein,« ſagte die alte Dame,»Dein Zeugniß iſt von großer Wichtigkeit, und Du darfſt während der ganzen Unterredung nicht von meiner Seite weichen.— Hörſt Du 2«
»Ja, ich verſtehe,« antwortete Markin.
„Nun, was haſt Du noch?«
„»O, nichts,« antwortete Martin. Mit dieſen Wor⸗
ten ſtieg er langſam von dem Rade, wo er ſich auf der
Spitze ſeines rechten Fußes bedächtig gewiegt hatte, und nachdem er den Knaben in der grauen Liyree gerufen, öffnete er den Schlag, ließ die Tritte herunter, und unterſtützte mit einer in einem ſchwarzen waſchledernen


