Die Pickwicker.
„Ja, wir werden es ſehen, mein Freund,« ent⸗ gegnete Ben mit grimmiger Entſchloſſenheit, ſchwieg einige Augenblicke, und fügte mit tief bewegter Stimme hinzu:»Du haſt ſie von Kindheit an geliebt, mein Freund— liebteſt ſie, als wir noch zuſammen in die Schule gingen, und ſchon damals war ſie trotzköpfig, und wollte von Deiner jugendlichen Liebe nichts wiſſen. Erinnerſt Du Dich noch, wie Du ihr einſt ein paar Anisbisquits und einen Apfel in einer zierlich aus einem Schreibbuchsblatt gedrehten Tute überreichen wollteſt?«
„»Ja, ich erinnere mich deſſen noch ſehr wohl,« er⸗ wiederte Bob.
»Und ſie wies es, glaube ich, zurück,« ſagte Ben.
»Ja,« verſetzte Bob.»Sie ſagte, ich hätte die Tute ſo lange in der Taſche meiner mancheſternen Hoſe ge⸗ habt, daß der Apfel unangenehm warm ſei.«
»Ja, ja,« ſagte Ben mit düſterm Blick,»und wir aßen darauf den Apfel zuſammen auf, wechſelweiſe an⸗ beißend.
Bob deutete durch ein finſteres Stirnrunzeln an, daß er ſich aller dieſer Umſtände noch genau erinnere, und die beiden Freunde überließen ſich auf eine Zeitlang ihren Gedanken.
Während jenes Geſpräch zwiſchen Herrn Bob Sa⸗ wyer und Herrn Benjamin Allen Statt fand, und der Knabe in der grauen Livree, verwundert über die unge⸗ wöhnliche Verlängerung des Mittageſſens, von Zeit zu Zeit manchen ſehnſüchtigen und beſorgten Blick durch die Glasthür warf, indem böſe Ahnungen in Betreff der für ihn übrigbleibenden Kalbfleiſchportion in ihm aufſtiegen, fuhr eine graugrüne mit einem plumpen braunen Gaul beſpannte ſogenannte»Fliege« durch die Straßen von Briſtol. Es war eine Art von Fuhrwerk, wie ſparſame


