Teil eines Werkes 
5. Th. (1839)
Entstehung
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Die Pickwicker. 211

digen, welches ſein umſichtiger Vater bereits bei dem gelehrten Herrn, für den Fall, daß es einmal ſchnell und dringend erforderlich ſein ſollte, deponirt hatte. Sodann verwendete Sam ſeinen ganzen baaren Geldvorrath zum Ankauf von fünfundzwanzig Galonen Porter, welche er in eigener Perſon auf dem Ballplatz an alle Durſtige, die ſich dazu finden wollten, austheilte. Hierauf ſchrie er in mehreren Theilen des Gebäudes ſo lange»Hurrah!« bis er ſich ganz heiſer gerufen, und kehrte endlich nach allem dem zu ſeiner gewöhnlichen philoſophiſchen Ruhe zurück.

Um drei Uhr Nachmittags überſchaute Herr Pick⸗ wick ſein kleines Zimmer mit einem letzten Blick, und machte ſich, ſo gut er vermochte, Bahn durch das Ge⸗ dränge von Schuldgefangenen, die ſich herbeidrängten, ihm die Hand zum Abſchied zu reichen. Auf der letzten Treppenſtufe nach der Vorhalle blickte er ſich noch ein Mal um, und ſeine Augen ſtrahlten vor inniger Freude. Unter allen den Unglücklichen ſah er nicht einen, deſſen Lage durch ihn nicht erleichtert oder gemildert worden wäre.

Perker,« ſagte er, einen jungen Mann zu ſich winkend,»dies iſt Herr Jingle, von dem ich mit Ihnen geſprochen habe.«

»Sehr wohl, mein theurex Sir,« erwiederte Perker,

Jingle ſcharf in das Auge faſſend.»Sie werden mich

Morgen wiederſehen, junger Mann. Was ich Ihnen mitzutheilen habe, wird Ihnen hoffentlich unvergeßlich ſein, Sir. a

Jingle verbeugte ſich ehrerbietig, zitterte heftig, als er Herrn Pickwicks dargebotene Hand ergriff, und ent⸗ fernte ſich.