Die Pickwicker.
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ſeines Sohnes noch ganz unbekannt ſei, daß die Aus⸗
ſichten des beſagten Sohnes für die Zukunft ganz von dem Vater abhingen, und er deſſen Zuneigung leicht einbüßen könne, wenn das große Ereigniß beſagtem Winkle Senior noch lange unbekannt bliebe, daß ferner Herr Pickwick, wenn er einmal nach Briſtol reiſe, um Herrn Allen aufzuſuchen, ſich auch wohl nach Berming⸗ ham begeben könne, um Herrn Winkle Senior von Allem
zu benachrichtigen, daß endlich Letzterer Herrn Pickwick
mit gutem Rechte als den Mentor ſeines Sohnes be⸗ trachten, und daher erwarten dürfe, durch ihn von der ganzen Sache und Herrn Pickwicks eigenem Antheil daran in Kenntniß geſetzt zu werden.
Dies war der Stand der Verhandlungen, als gerade zur rechten Zeit die Herren Tupman un nodgraß er⸗ ſchienen, und es war nothwendig, ſie von Allem, was vorgefallen war, zu benachrichtigen, ſo wie von den ver⸗ ſchiedenen Gründen pro und contra; alle Argumente wurden daher nochmals wiederholt, wobei Jeder die ſei⸗ nigen ergänzen und verſtärken konnte. Herr Pickwick wurde endlich durch ſo viele Remonſtrationen und De⸗ monſtrationen in ſeinem großen Entſchluß erſchüttert. Er zog Arabellen zu ſich, erklärte, ihre Bitten ſeien un⸗ widerſtehlich, er habe ſie— wie es zugegangen, wiſſe er ſelbſt nicht anzugeben— vom erſten Augenblick an ſo lieb gewonnen, daß er es nicht über ſich gewinnen könne, dem Glück des jungen Paars im Wege zu ſtehen, und daß ſie ganz nach ihrem Gefallen uüber ihn verfügen könnte.
Kaum hatte Sam dieſe Erklärung vernommen, ſo ſchickte er ſogleich Hiob Trotter an den berühmten Herrn Pell ab, mit dem Auftrag, dem Ueberbringer das in aller Förmlichkeit aufgeſetzte Befreiungs⸗ Dykument einzuhän⸗
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