Teil eines Werkes 
5. Th. (1839)
Entstehung
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Die Pickwicker. 205

O Himmel,« rief Herr Pickwick, der die Gruͤnde ſeines Freundes eben in Erwägung zu ziehen begann, wie ungelegen. Wer iſt da?«

»Ich, Sir,« erwiederte Sam Weller, den Kopf hereinſteckend.

»Ich habe jetzt keine Zeit, Sam,⸗ ſagte Herr Pick⸗ wick.»Kommen Sie ſpäter wieder.«

Bitte um Entſchuldigung, Sir, aber hier iſt eine Dame, die, wie ſie ſagt, Ihnen etwas Wichtiges mitzu⸗ theilen hat.«

»Ich kann jetzt keine Dame annehmen,⸗ entgegnete Herr Pickwick, der in dieſem Augenblick an kein anderes Frauenzimmer dachte, als an Miſtreß Bardell.

Das kommt mir noch nicht ſo ganz ausgemacht vor,« erwiederte Sam kopfſchüttelnd.»Wenn Sie nur wüßten, wer in der Rähe iſt, ſo glaube ich, Sie würden aus einem andern Tone pfeifen, wie der Habicht mit einem vergnügten Lachen bei ſich ſelber ſprach, als er das Rothkelchen um die Ecke ſingen hörte.«

»Wer iſt's denn 2« fragte Herr Pickwick.

Wollen Sie ſehen, Sir?« fragte Sam, die Thuͤr mit der Hand haltend, als wenn er draußen irgend ein ſeltenes Thier hätte. 1

»Ich werde wohl müſſen,« ſagte Herr Pickwick, Perker anſehend.

»Nun denn,« ſagte Sam,»das Stück fängt an der Vorhang geht in die Höhe, und die beiden Ver⸗ ſchwornen treten ein.«

Er riß jetzt die Thür weit auf, und hereinſtuͤrzte Herr Nathaniel Winkle, und zog dieſelbe junge Dame nach ſich, die zu Dingley⸗Dell die kleinen Pelzſtiefelchen getragen hatte, und jetzt eine gar anmuthige Miſchung