Teil eines Werkes 
5. Th. (1839)
Entstehung
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Die Pickwicker. 201

keine Eile, ich kann auch warten. Ich habe die heuti⸗ gen Morgenblätter mitgebracht, ſtehe aber zu Ihren Dienſten, ſobald es Ihnen gefällig ſein wird.«

Er ſchlug ein Bein über das andere, und begann wenigſtens zum Schein eifrig zu leſen.

»Sagen Sie nur, was Sie zu ſagen haben,« unter⸗ brach ihn Herr Pickwick, zwar mit einem Seufzer, doch lächelnd.»Es wird gewiß wieder die alte Geſchichte ſein.

»Mit einem kleinen Unterſchied, mein theurer Sir,⸗ erwiederte Perker, legte ſein Zeitungsblatt bedächtig zu⸗ ſammen, und ſteckte es wieder in die Taſche.»Miſtreß Bar⸗ dell, die Klägerin, befindet ſich innerhalb dieſer Mauern.

»Ich weiß es,« entgegnete Herr Pickwick.

»Wiſſen Sie aber auch, auf weſſen Antrag ſie ſich

.* 5 hier befindet 2«

»Ich weiß wenigſtens, was mir Sam davon geſagt hat,« antwortete Herr Pickwick mit angenommener Gleich⸗ gültigkeit.

»Ich glaube, daß Sam's Angaben vollkommen be⸗ gründet waren,« erwiederte Perker.»Zuvörderſt erlau⸗ ben Sie mir nur die Frage, mein theurer Sir, ob die Frau hier bleiben ſoll?«

Ob ſie hier bleiben ſoll?«.

»Ja, mein theurer Sir!« und Perker lehnte ſich in ſeinen Stuhl zurück, und ſah Herrn Pickwick ſcharf an.

Wie kann ich Ihnen die Frage beantworten? Sie wiſſen ja ſehr wohl, daß nur Dodſon und Fogg darüber zu beſtimmen haben.«

Nein, davon weiß ich durchaus nichts. Dodſon und Fogg haben mit nichten darüber zu beſtimmen.«

Sie kennen die Leute eben ſo genau, wie ich, mein theurer Sir. Nur Sie und Sie einzig und allein haben darüber zu beſtimmen.