Die Pickwicker. 199
kommen Recht. Kann ich Ihnen ein Glas Wein an⸗ bieten, Lowton?«
„O nein, danke ergebenſt, Sir.⸗
„Sie meinen ja,« ſagte Perker, nahm zwei Gläſer aus einem kleinen Schranke, und klingelte nach einer Flaſche Wein.
Da Lowton allerdings ja gemeint hatte, ſo machte er keine weitere Einwendungen, und fragte Hiob in einem hörbaren Flüſtern: ob das Portrait Perkers, welches dem Kamin gegenüber hing, nicht ſprechend ähnlich ſein? was Hiob natürlich bejahte. Der Wein war mittlerweile ge⸗ bracht und eingeſchenkt. Lowton trank Herrn Perkers und der Kinder, Hiob Perkers Geſundheit, worauf der kleine Mann zu ſeiner Geſellſchaft, Lowton ebenfalls zu der ſeinigen in der Elſter zurückkehrte, und Hiob ſich nach dem Covent⸗Garden⸗Markt begab, um dort die Nacht in einem Gemüſekorbe zuzubringen.
Am andern Morgen Punkt zehn Uhr klopfte Perker an Herrn Pickwicks Thür, und Sam beeilte ſich, ſie zu öffnen.
»Herr Perker, Sir,« ſagte er, den Beſucher Herrn Pickwick, der nachdenkend am Fenſter ſtand, ankündigend. „Freut mich ſehr, Sir,« fügte er hinzu,»daß Sie mal gelegentlich bei uns einſprechen. Ich glaube faſt, Herr Pickwick wird ein Paar Worte mit Ihnen zu ſprechen haben, Sir.⸗«
Perker warf Sam zum Zeichen, daß er ihn verſtan⸗ den, und daß er nicht ſagen würde, Sam habe ausdrück⸗ lich nach ihm geſchickt, einen bedeutſamen Blick zu, und flüſterte ihm einige Worte in das Ohr.
„Es iſt nicht möglich, Sir,« rief Sam im höchſten Erſtaunen aus.
Perker nickte und lächelte.
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