Teil eines Werkes 
5. Th. (1839)
Entstehung
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Die Pickwicker. 3

»Das iſt nicht übel,« ſagte Sam, doch er befaßte ſich mit keinem fernern Commentar über die Billets, ſondern begab ſich ſogleich zu Herrn Pickwick, und bat ihn um Urlaub für den Abend, welcher auch ſofort bewilligt wurde. Etwas vor der beſtimmten Zeit brach Sam mit dieſer Erlaubniß und mit dem Hausſchlüſſel in der Taſche auf, und ſchlenderte nach Queen⸗Square, wo er kaum angelangt war, als er das Vergnügen hatte, in einiger Entfernung Herrn John Smauker ſeinen bepuderten Kopf gegen einen Laternenpfahl lehnen, und eine CEigarre aus einer Bernſteinſpitze rauchen zu ſehen.

»Wie befinden Sie ſich, Herr Weller?« rief ihm Herr John Schmauker entgegen, mit der einen Hand den Hut graziös lüftend, und mit der anderen ſehr herablaſſend winkend.»Wie befinden Sie ſich, Sir?

»Ziemlich wohl,« entgegnete Sam.»Und wie befinden Sie ſich 2«

»Nur ſo ſo!« ſagte Herr John Smauker.

»Ah, Sie haben gewiß zu ſcharf gearbeitet,« bemerkte Sam.»Ich hab's gleich beſorgt. Sie müſſen ſich nicht zu ſehr angreifen, und Ihrem unbezähmbaren Eifer nicht die Zügel ſchießen laſſen.

»Es kommt weniger davon, als vom ſchlechten Wein, Herr Weller,« entgegnete Herr John Smauker. »Ich fürchte, daß ich ausſchweifend geweſen bin.

»Ah ſo,« ſagte Sam;»ja, das iſt eine ſehr fatale Krankheit.«.

»Aber Sie wiſſen, Herr Weller, die Verführung iſt ſo groß,« verſetzte Herr John Smauker.

Allerdings,« bekräftigte Sam.

»Wenn man ſo mitten in den Wirbel der Geſell⸗ ſchaft gezogen wird« ſagte Herr John Smauker ſeufzend.

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