Teil eines Werkes 
5. Th. (1839)
Entstehung
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4 Die Pickwicker.

Ja, es iſt ſchrecklich!« ſagte Sam

»Aber es geht immer ſo,« fuhr Herr John Smauker fort,»führt einen das Schickſal in die große Welt und in eine öffentliche Stellung, ſo kommen Verſuchungen, von denen andere Leute nichts zu fürchten haben, Herr Weller.«

»Gerade das ſagte auch mein Onkel, als er Wirth geworden war,« fiel Sam ein,»und der alte Herr hatte ſehr Recht, denn in weniger als drei Monaten trank er ſich zu Tode.«

Herr John Smauker fühlte ſich ob der zwiſchen ihm und dem beſagten verſtorbenen Gentleman gezogenen Parallele tief empört; doch, da Sams Mienen äußerſt unbefangen blieben, ſo nahm er nicht weiter Notiz davon.

»Es wird wohl Zeit ſein, daß wir gehen,« ſagte er, indem er eine kupferne Uhr an einem ſchwarzen Bande, mit einem kupfernen Uhrſchlüſſel an dem andern Ende aus einer tiefen Uhrtaſche zog.

»Ja wohl,« entgegnete Sam,»ſie möchten ſonſt die Hammelkeule anbrennen laſſen.«

»Haben Sie den Brunnen ſchon getrunken, Herr Weller?« fragte ſein Gefährte auf dem Wege nach der Hochſtraßt.

»Ja, einmal,« entgegnete Sam.

»Wie ſchmeckt er Ihnen, Sir 2«

»Sehr widerlich,« antwortete Sam.

»Ah, vielleicht war Ihnen der magnetiſche Mine⸗ raliengeſchmack zuwider.«

»Davon verſtehe ich nichts,« ſagte Sam,»aber es kam mir vor, als hätte der Brunnen einen brandigen Geruch, wie von glühendem Plätteiſen.«

»Das iſt eben das magnetiſche Mineralium, Herr