Teil eines Werkes 
4. Th. (1839)
Entstehung
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Die Pickwicker. 201 beſchloß er, ſich auf das Bett in dem Hinterzimmer zu legen, und zu denken natürlich nicht zu ſchlafen.

Ich habe einen ſehr ſchweren Schlaf,« ſagte Herr Dowler, als er ſich auf das Bett warf.»Ich muß wach bleiben wenn geklopft wird, werde ich es hier

hören können. Ja. Ich kann den Nachtwächter hören. Er geht unten vorbei. Jetzt geht er ſchon leiſer. Immer leiſer. Er wendet ſich um die

Ecke. Aha.« Als Herr Dowler ſo weit in ſeinem Monolog gelangt war, wendete er ſich um die Ecke, an der er ſo lange gezögert hatte, und fiel in einen feſten Schlaf.

Gerade als die Uhr drei ſchlug, wurde eine Sänfte, in welcher Miſtreß Dowler heimkehrte, auf den Halb⸗ mondplatz, wo ſie wohnte, gebracht. Die Träger waren ein kurzer Dicker, und ein langer Dürrer, die auf dem Wege viel Mühe gehabt hatten, ihre Körper ſenkrecht zu halten, um nichts von der Sänfte zu ſagen; doch auf jener Höhe wüthete und ſtürmte der Wind ſo ent⸗ ſetzlic, als wollte er das Straßenpflaſter aufreißen. Sie waren herzlich froh, als ſie endlich mit der Sänfte vor dem Hauſe anhalten konnten, und begannen mächtig an der Thür zu klopfen.

Sie warteten etwas, aber es kam Niemand.

Die Dienerſchaft liegt ſicherlich in Propus Armen,⸗ ſagte der kurze Dicke, indem er ſich die Hände an der Fackel des begleitenden Fackeljungen erwärmte.

»Ich wollte, er kniffe ſie und weckte ſie auf,« be⸗ merkte der Lange.

»So klopft doch,« rief Miſtreß Dowler aus der Sänfte»klopft, was ihr könnt!«

Der Kurze genügte willig der Aufforderung, und