Teil eines Werkes 
4. Th. (1839)
Entstehung
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194 Die Pickwicker. ſeines Vaters, bezeigte ihm ſeine Ehrfurcht, kehrte ſchnell wieder hierher zurück, und grüͤndete dieſe Stadt und deren berühmte Bäder. b

»Er ſuchte das Schwein nmit allem Eifer früherer Anhänglichkeit doch ach, es hatte ſeinen Tod im Waſſer gefunden, hatte unvorſichtiger Weiſe bei zu heißer

Temperatur ein Bad genommen, und das naturkundige

Schwein war nicht mehr! Ihm folgte Plinius nach, der gleichfalls ein Opfer ſeines Durſtes nach Kenntniſſen wurde.

»So lautet die Sage; Folgendes aber iſt die wahre Geſchichte:

»Vor vielen hundert Jahren lebte in großer Pracht und Herrlichkeit der weit berühmte Lud Hudibras, König von Britannien. Er war ein mächtiger Monarch, und ein ſo ſtarker Mann, daß die Erde unter ſeinen Fuß⸗ tritten bebte. Sein Volk ſonnte ſich im Leuchten ſeines Angeſichts; ſo roth und glühend war dieſes Antlitz. Er

war in der That»jeder Zoll ein König,« und dabei maß

er viele Zoll, denn obgleich er nicht ungewöhnlich groß war, hatte er doch dafür einen deſto beträchtlicheren Um⸗ fang, ſo daß ſeine Breite die Zolle reichlich erſetzte, die ſeiner Länge abgehen mochten. Könnte irgend ein Mo⸗ narch der neuern Zeiten mit ihm verglichen werden, ſo würde ich ſagen, der ehrwürdige König Kole ſei dieſer

erlauchte Potentat.

Dieſer gute König hatte eine Königin, die ihm vor achtzehn Jahren einen Sohn gebar, den man Bladud

nannte. Er wurde bis zu ſeinem zehnten Jahre einer

Erziehungsanſtalt anvertraut, und dann unter der Obhut eines zuverläſſigen Mannes nach Athen geſchickt, um dort ſeine Studien zu vollenden. Er blieb acht Jahre in Athen, nach deren Ablauf der König, ſein Vater, den