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Die Pickwicker. 5
erweckten den alten Herrn im Innern des Wagens, wel⸗ cher ſorgfältig das Fenſter halb hinabläßt, und, den Zu⸗ ſtand des Wetters beobachtend, ſchnell hinausblickt, dann das Fenſter eben ſo ſorgſam wieder hinaufzieht, und ſei⸗ nen Mitreiſenden benachrichtigt, daß ſie gleich die Pferde wechſeln würden, worauf der Letztere beſchließt, ſein Schläf⸗ chen bis zur nächſten Station auszuſetzen. Abermals ertönt das muntere Horn, und treibt die Frau und die Kinder des Hüttenbewohners vor die Hausthür, um dem Wagen nachzuſehen, bis er um die nächſte Ecke biegt, worauf ſie ſich wieder um das praſſelnde Feuer verſam⸗ meln, und neues Holz zulegen, damit der Vater es warm finde, wenn er zu Hauſe kommt, während der Vater ſelbſt, eine gute Meile davon, eben mit dem Kutſcher freundliches Kopfnicken wechſelt, und ſich wendet, um der ſchnell dahinrollenden Kutſche möglichſt lange nachzublicken.
Jetzt ertönt eine fröhliche Melodie auf dem Horn, während der Wagen über die ſchlechtgepflaſterten Stra⸗ ßen eines Landſtädtchens raſſelt, und der Kutſcher die Schnalle zwiſchen ſeinen Zügeln öffnet, ſich vorbereitend, ſie augenblicklich dem Stallknecht zuzuwerfen, ſobald der Wagen hält. Herr Pickwick ſtreckt ſeinen Kopf aus dem Mantelkragen, und blickt ſich mit großer Neugierde um, worauf der Kutſcher, dieſes bemerkend, ihm den Na⸗ men der Stadt nennt, und ihm mittheilt, geſtern ſei Markttag geweſen, welche Nachrichten Herr Pickwick
ſofort an ſeine Reiſegefährten befördert, die nun eben⸗
falls mit den Köpfen aus ihren Mantelkragen fahren, und ſich gleichfalls umblicken. Herr Winkle, der an dem aͤußerſten Rande des Außenſitzes ſeinen Platz hat und mit einem Beine in der Luft ſchwebt, wird faſt auf die Straße hinabgeſchlendert, als die Kutſche ſchnell um die ſcharfe Ecke an dem Käſeladen ſich nach dem Marktplatz wendet, und, bevor Herr Snodgraß, der neben ihm ſitzt, ſich von


