Teil eines Werkes 
2. Th. (1839)
Entstehung
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Die Pickwicker...

Nun warf man eine Rübe, dann eine Kartoffel, und dann ein Ei nach ihm; ſo und noch auf mannigfache Art bezeugte die vielköpfige Menge ihre ſcherzhafte Stim⸗ mung.

Der Himmel mag wiſſen, wie lange dies noch ſo gewährt, oder wie viel Herr Pickwick noch ausgeſtanden haben würde, hätte nicht plötzlich ein ſchnell vorüberrollen⸗ der Wagen inne gehalten, aus welchem der alte Wardle 4 und Sam Weller ſtiegen. Wardle machte ſich in weni⸗

ger Zeit, als es ſich niederſchreiben, wenn nicht leſen ließe,

Bahn zu Herrn Pickwick, eilte mit ihm nach dem Wa⸗ gen zurück, und ſchob ihn gerade hinein, als Sam den dritten und letzten Gang eines Fauſtkampfes mit dem Büttel beſtanden hatte.

»Ruft den Friedensrichter,« hörte man ein Dutzend Stimmen ſchreien.

»Ja, lauft nur zu,« rief Sam, indem er auf den Bock ſprang.»Viele Grüße von mir ſagt ihm, Herr Weller ließe den Herrn Friedensrichter grüßen; hätt' ſei⸗ nen Büttel zurechtgeſetzt, und wenn er'nen neuen an⸗ nähme, ſo wollt' Herr Weller morgen wiederkommen und ihm den auch zurechtſchlagen. Fahr' zu Kutſcher!«

»Ich werde eine Klage gegen dieſen Kapitain Bold⸗ wig einreichen laſſen, ſobald ich nach London komme, ſagte Herr Pickwick, als der Wagen aus dem Orte fuhr. 1

»Es iſt nur ſchlimm, daß wir unſre Grenze über⸗* ſchritten hatten,« bemerkte Wardle.

»Das iſt mir ganz gleich,« entgegnete Herr Pick⸗ wick; v»ich reiche eine Klage gegen ihn ein.«

»Thun Sie das nicht!« ſagte Wardle.

»Ich will es, ſo wahr«. Da Herr Pickwick Wardle lächeln ſah, unterbrach er ſc ſelbſt und ſtagte »Warum denn nicht?«