Die Pickwicker. »Was ſagt Ihr da?« fragte Kapitain Boldwig.
Keine Antwort.
»Wilkins, wie nannte er ſich?«
»Ich glaube Punſch, Sir,« erwiederte Wilkins.
»Das iſt ſeine Unverſchämtheit— ſeine ſchändliche Impertinenz,« tobte der Kapitain.»Er ſtellt ſich nur, als wenn er ſchliefe— er iſt betrunken, ein betrunkener Plebejer. Schiebt ihn fort, Wilkins; ſchiebt ihn auf der Stelle fort.« 3
»Wohin befehlen Sie, Sir?⸗ fragte Wilkins ſehr ſchüchtern.
»Zum Teufel!« erwiederte Kapitain Boldwig mit Beſtimmtheit.
»Sehr wohl, Sir,« ſagte Wilkins.
»Halt!« rief der Kapitain.
Wilkins hielt.
»Schiebt ihn in den Pfandſtall,« ſagte der Kapitain. „»Es ſoll mich wundern, ob er ſich noch Punſch nennt, wenn er nüchtern wird. Wollen doch ſehen, ob er mir trotzen— ob er mich foppen will. Fort mit ihm!«
Dem gebieteriſch ertheilten Befehl ward ſofort Folge geleiſtet, und Wilkins ſchob Herrn Pickwick fort, worauf der große Kapitain Boldwig ſeinen Spaziergang fortſetzte.
Wer malt das Erſtaunen der Jagdgeſellſchaft, als ſie bei ihrer Rückkehr die Entdeckung machte, daß Herr Pickwick ſammt dem Schubkarren verſchwunden war? Hatte ſich jemals ſo etwas Unbegreifliches zugetragen? Daß ſich ein lahmer Mann ohne weiteres auf die Beine gemacht, und davon gegangen, wäre ſchon unbegreiflich genug geweſen; daß er aber zudem noch ſeinen Schub⸗ karren zum Vergnügen vor ſich her geſchoben haben ſollte, war im eigentlichen Sinne wunderbar. Sie ſuch⸗ ten überall, einzeln und vereint; ſie riefen, pfiffen und


