Teil eines Werkes 
2. Th. (1839)
Entstehung
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Die Pickwicker. 187 bemerkt, gleichviel worin der Grund auch liegen mag ſeit unvordenklichen Zeiten der Fall geweſen, daß viele der größten und tiefſinnigſten Philoſophen gänzlich außer Stande geweſen ſind, ihr ausgebreitetes theoretiſches Wiſſen praktiſch anzuwenden.

Gleich vielen der wichtigſten Entdeckungen, war auch Herrn Tupmans Verfahren äußerſt einfach. Mit dem Scharfblick eines Mannes von Genie hatte er ſogleich wahrgenommen, daß die beiden Punkte, welche der Schütze vor allen Dingen zu beobachten habe, die ſeien: erſtlich, zu ſchießen ohne ſich ſelbſt zu beſchädigen, und zweitens loszudrücken, ohne die Jagdgefährten todtzuſchießen. Eben ſo wenig war es ihm entgangen, daß das Beſte, was man nach Ueberwindung der Schwierigkeit des Ab⸗ ſchießens überhaupt thun könne, darin beſtehe, die Au⸗ gen feſt zu ſchließen und in die Luft zu feuern.

Einmal, als Herr Tupman, nachdem er dieſe Re⸗ gel mit Glück befolgt hatte, eben die Augen öffnete, ſah er ein großes Rebhuhn verwundet auf die Erde fallen. Er wollte eben Wardle wegen ſeines beſtändigen Glücks gratuliren, als dieſer zu ihm trat, und ſehr erfreut ſeine Hand ergriff.

»Tupman, ſagte der alte Herr,»hatten Sie gerade dieſes Rebhuhn auf's Korn genommen?«

»Nein,« erwiederte Herr Tupman,»Nein.

»Sie thaten es allerdings; ich habe es geſehen,« fuhr Wardle fort;»ich beobachtete Sie, als Sie anlegten und

zielten, und ich muß Ihnen geſtehen, der beſte Schütze in

der Welt hätte es nicht beſſer machen können. Sie ſind geübter, als ich dachte, Tupman; denn, geſtehen Sie es nur, Sie haben ſchon manche Jagd mitgemacht.« Vergeblich erklärte Herr Tupman mit einem ſelbſt⸗ verläugnenden Blick, daß er noch niemals einer Jagd bei⸗