Teil eines Werkes 
2. Th. (1839)
Entstehung
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Die Pickwicker. ſo ſei er bereit, ſeine ferneren Abenteuer mit ihm zu theilen.«

Herr Pickwick lächelte, ſie drückten einander die Hände und gingen zurück zu ihren Gefährten.

In dieſem Augenblick machte Herr Pickwick jene un⸗ ſterbliche Entdeckung, die der Stolz und Ruhm ſeiner Freunde und der Neid eines jeden Alterthumsforſchers in England und in andern Ländern geworden iſt. Sie wa⸗ ren vor der Thür ihres Gaſthauſes vorübergegangen, und erſt einige Hundert Schritte weiter unten im Dorf erin⸗ nerten ſie ſich der Stelle, wo es ſtand. Als ſie ſich um⸗ wendeten, fielen Herrn Pickwicks Blicke auf einen kleinen zerbrochenen Stein, der halb aus der Erde hervor⸗ ragte und der Thüre einer armſeligen Hütte gegenüber ſtand.

»Das iſt ſehr merkwürdig,« ſagte Herr Pickwick, indem er ſtehen blieb.

»Was iſt merkwürdig?« fragte Herr Tupman, nach allen Gegenſtänden rings umher, nur nicht nach dem rich⸗ tigen blickend.»O Himmel, was giebt's 2«

Dieſe letztern Worte waren ein Ausruf unbeſchreib⸗ lichen Erſtaunens, indem er Herrn Pickwick in ſeinem

Enthuſiasmus für Entdeckungen vor dem kleinen Stein

niederfallen, und mit ſeinem Schnupftuch den Staub da⸗ von abwiſchen ſah.

Hier iſt eine Inſchrift,« ſagte Herr Pickwick.

»Iſt es möglich?« ſagte Herr Tupman.

»Ich unterſcheide,« fuhr Herr Pickwick, aus allen Kräften reibend, und forſchend durch ſeine Brille ſchauend, fort,»ich unterſcheide ein Kreuz und ein B und ein T. Dieſe Entdeckung iſt ſehr wichtig,« ſagte Herr Pickwick, indem er aufſtand.»Dies iſt eine ſehr alte Inſchrift,