Teil eines Werkes 
2. Th. (1839)
Entstehung
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Die Pickwicker. Tiſche ſaß Herr Tupman, ſo wenig als möglich einem Manne gleichend, der von der Welt Abſchied genommen hat.

Als ſeine Freunde eintraten, legte dieſer Herr Meſſer und Gabel aus der Hand, und ging ihnen mit einer traurigen Miene entgegen.

»Ich erwartete nicht, Sie hier zu ſehen,« ſagte er, indem er Herrn Pickwicks Hand ergriff.»Es iſt ſehr freundlich von Ihnen.«

»Ah!« ſagte Herr Pickwick, ſich ſetzend, und den Schweiß, den die Bewegung hervorgetrieben hatte, ab⸗ wiſchend.»Beendigen Sie Ihr Mittagsmahl und kom⸗ men Sie dann mit mir hinaus. Ich wünſche, allein mit Ihnen zu ſprechen.«

Herr Tupman that, wie ihm geheißen war, und nachdem ſich Herr Pickwick durch einen reichlichen Trunk Ale erquickt hatte, wartete er ab, bis ſein Freund Muße haben würde. Das Mittageſſen war ſchnell beendigt und ſie gingen zuſammen hinaus.

Eine halbe Stunde lang ſah man ſie auf dem Kirch⸗ hofe umhergehen. Herr Pickwick ſuchte den Entſchluß ſeines Freundes zu bekämpfen. Eine Wiederholung ſeiner Argumente würde jedoch vergeblich ſein, denn welche Sprache könnte die Kraft und Energie wiedergeben, welche der Vortrag des Mannes ihnen gewährte, in deſſen Gehirn ſie entſprungen waren. Ob Herr Tupman ſeiner Zurückgezogenheit bereits müde geworden, oder ob er der beredſamen Aufforderung, die an ihn erfolgt war, durchaus nicht zu widerſtehen vermochte das wiſſen wir nicht genug, er leiſtete keinen Wiederſtand.

»Es läge ihm wenig daran,« ſagte er,»wo er den traurigen Ueberreſt ſeiner Tage zubringe, und da ſein Freund einen ſo großen Werth auf ſeine Begleitung lege,