Teil eines Werkes 
1. Th. (1839)
Entstehung
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Die Pickwicker.

mein theurer Herr, wirklich!« und der kleine Mann nahm eine Argumentations⸗Priſe, indem er dabei eine ſehr weiſe und wichtige Miene machte.

»Mein einziger Wunſch, Sir,« ſagte Herr Pickwick, »war, dieſe höchſt unangenehme Angelegenheit ſo ſchnell als möglich zu Ende zu bringen.«

»Ganz recht, ganz recht,« ſagte der kleine Mann.

In dieſer Abſicht,« fuhr Herr Pickwick fort,»be⸗ diente ich mich des Arguments, das mir nach meiner Menſchenkenntniß als das erfolgreichſte in ſolchen Fällen bekannt iſt.«

»Ja, ja,« ſagte der kleine Mann,»ſehr gut, ſehr gut, nur hätten Sie es mir überlaſſen ſollen. Es wird Ihnen gewiß nicht unbekannt ſein, mein theurer Herr, welch' ein unbedingtes Zutrauen dem Anwalt gewährt werden muß. Bedürfte es hierbei noch irgend einer Au⸗ torität, ſo würde ich Sie auf den wohlbekannten Fall Barnwell contra«

»Ei was George Barnwell,« unterbrach Sam, der bis dahin verwundert zugehört hatte;»jedermann weiß aus der Komödie, was das für ein Fall war, ob⸗ ſchon ich immer geglaubt habe, ſehen Sie, daß das junge Frauenzimmer viel mehr zu baumeln verdient hätte als⸗ er. Das hat aber mit unſerer Sache gar nichts zu thun. Sie boten mir'ne halbe Guinee an, Sir. Gut, ich habe nichts dagegen, und kann ich mehr thun, Sir?2« (Herr Pickwick lächelte.)»Dann iſt die nächſte Frage, was Teufel wollen Sie von mir, wie der Mann auf dem Theater ſagte, da er den Geiſt ſah?«

»Wir wünſchen zu wiſſen,« ſagte Herr Wardle.

O, mein beſter Herr, mein beſter Herr!« unterbrach ihn der kleine Geſchäftsmann.

Herr Wardle zuckte die Achſeln und ſchwieg.