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Die Pickwicker. 183
„Dies iſt ein merkwürdiges altes Gebäude,« ſagte der kleine Mann, im Hofe umherblickend.
»Wenn Sie hätten ſagen laſſen, daß Sie kommen wollten, ſo würden wir es haben ausbeſſern laſſen,« ent⸗ gegnete der unerſchütterliche Sam.
Der kleine Mann ſchien durch dieſe ſcherzhaften Er⸗ wiederungen etwas außer Faſſung gebracht zu werden, und es fand eine kurze Berathung zwiſchen ihm und ſei⸗ nen beiden Begleitern Statt, worauf er eine Priſe aus einer ſilbernen Doſe nahm, und wie es ſchien, im Begriff ſtand, die Unterhaltung mit Sam wieder anzuknüpfen, als einer von ſeinen Begleitern, der ſich durch ein men⸗ ſchenfreundliches Antlitz, eine Brille und ſchwarze Kama⸗ ſchen auszeichnete, einfiel:
»Die Sache iſt die, daß mein Freund hier(indem er auf den andern korpulenten Herrn zeigte), Ihnen eine halbe Guinee geben will, wenn Sie uns ein Paar Fra——«
»Mein theurer Sir,« unterbrach ihn der kleine Mann, vbitte, erlauben Sie,— der erſte in Fällen dieſer Art zu beobachtende Grundſatz iſt, daß, wer einmal einem Geſchäftsmann ſeine Sache übergeben hat, ſich durchaus nicht weiter einmiſcht, ſondern ihm unbedingtes Zutrauen ſchenkt. Wirklich, Herr(er wendete ſich zu dem andern korpulenten Herrn),»ah! ich vergaß den Namen Ihres Freundes.⸗
„Pickwick,« ſagte der Herr(denn dieſer war es).
»Ah, Pickwick— wirklich, Herr Pickwick, mein theu⸗ rer Herr, entſchuldigen Sie, es wird mich immer ſehr freuen, Ihren Rath oder Beiſtand als amicus curiae
anzunehmen, aber Sie müſſen einſehen, wie zweckwidrig
es iſt, wenn Sie mir in einem Fall wie dieſer, durch ein ſolches ad captandum-Argument, als das Anerbieten einer halben Guinee iſt, vorgreifen wollen. Wirklich,
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