Teil eines Werkes 
1. Th. (1839)
Entstehung
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Die Pickwick er. 145 Bequemlichkeit der Spinnen gepflanzt und gezogen werden. 3 45 Die Tante langte nach einer Gießkanne, die in einem Winkbel der Laube lag, und war im Begriff die Laube zu verlaſſen. Herr Tupman hielt ſie zurück und zog ſie neben ſich auf die Bank nieder. »Miß Wardle!« ſagte er. 8 Die Tante zitterte ſo heftig, einige Kieſelſtein⸗ chen, welche zufällig in der Gießkanne lagen, wie eine Kinderklapper zu raſſeln begannen. »Miß Wardle!« wiederholte Herr Tupman,»Sie ſind ein Engel!«. »Herr Tupman!« flüſterte Rachel, und wurde ſo roth wie ihr rothglaſirtes Gießgeſchirr. »Doch, g fuhr der beredte Pickwicker fort,»ja, ich weiß es nur zu gewiß!« »Nach der Ausſage der Maͤnner ſind alle Frauen⸗ zimmer Engel,« lispelte die Dame, kokettirend. »Und wenn das der Fall ſein ſollte, was müſſen Sie dann ſein und mit wem kann ich Sie in Ver⸗ gleich ſtellen, ohne Ihre Reize zu verringern?« verſetzte Herr Tupman.»Wo wäre je eine Frau geſehen wor⸗ den, die Ihnen geglichen hätte? Wo könnte ich jemals hoffen, einen ſo ſeltenen Verein von Trefflichkeit und Schönheit zu finden, als bei Ihnen? Wo wo? ols Herr Tupman hielt hier inne und drückte die Hand, welche den Henkel der glücklichen Gießkanne umfaßt hielt. Die Dame wandte den Kopf zur Seite. Die Männer ſind gar zu flatterhaft,« flüſterte ſie. »Ja, ja, ſie ſind es,« rief Herr Tupman aus, es giebt jedoch Ausnahmen. Wenigſtens lebt ein Mann, dem es unmöglich iſt, ſeine Geſinnungen je zu ändern Die Pickwicker. I. 10