Teil eines Werkes 
1. Th. (1839)
Entstehung
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Die Pickwicker. 29

Die Zahl der, in den Verhandlungen der Geſellſchaft er⸗ wähnten Fälle, in denen dieſer treffliche Mann Hülfsbe⸗ dürftige an andere Mitglieder zur Unterſtützung mit ab⸗ gelegten Kleidungsſtücken oder Geld verwies, iſt faſt un⸗ glaublich.

»Ich würde mir ein Vergnügen daraus machen,⸗ ſagte Herr Tracy Tupman»Ihnen einen meiner An⸗ züge anzubieten, aber Sie ſind etwas ſchlank und ich bin«

Ein wenig dick ausgewachſener Bacchus von der Tonne herabgeſtiegen Hoſen angezogen ha ha ha! laſſen Sie die Flaſche rund gehen.«

Es iſt noch nicht vollkommen aufgeklärt, ob Herr Tupman etwas unwillig über den entſchiedenen Ton war, in welchem er aufgefordert wurde, die Flaſche herum zu geben, die der Fremde ſo ſchnell zu leeren wußte, oder ob er ein Aergerniß daran nahm, daß ein einflußreiches Mitglied des Pickwicker⸗Klubbs ſchmählicher Weiſe mit einem von der Tonne herabgeſtiegenen Bacchus verglichen wurde. Er gab jedoch dem Fremden die Flaſche, huſtete zweimal und blickte ihn dann einige Sekunden feſt und bedeutſam an, als Jener jedoch durchaus unbefangen und ruhig unter ſeinem ſcharfen Blick blieb, lenkte Herr Tup⸗ man das Geſpräch wieder auf den Ball.

»Ich wollte bemerken, Sir,« ſagte er,»daß, wenn meine Kleider Ihnen auch zu weit ſind, ein Anzug mei⸗ nes Freundes Winkle Ihnen vielleicht beſſer paſſen dürfte.«

Der Fremde maß die Geſtalt des Herrn Winkle mit den Augen und ſagte erfreut:»Wie gemacht für mich!«

Herr Tupman blickte umher, der Wein, der ſeine einſchläfernde Macht an Herrn Snodgraß und Herru Winkle bewieſen, hatte auch Herrn Pickwick überwältigt.

Herr war allmählig durch die verſchiedenen Ueber⸗