Teil eines Werkes 
1. Th. (1839)
Entstehung
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28 Die Pickwicker.

»Einlaßkarten beim Wirth, Sir,« fiel der Wärter ein,»zu einer halben Guinee, Sir.«

Herr Tupman ſprach nochmals ſeinen Wunſch aus, an der Feſtlichkeit Theil zu nehmen, da ihm aber in des Herrn Snodgraß düſtern und des Herrn Pickwick zer⸗ ſtreutem Blick keine Antwort wurde, ſo wendete er ſich mit großer Theilnahme zu dem eben aufgetragenen Port⸗ wein und Deſſert. Der Aufwärter entfernte ſich und die Geſellſchaft konnte ſich der Freude der traulichen Stunden nach Tiſch ungeſtört überlaſſen.

»Bitt um Entſchuldigung, Sir,« ſagte der Fremde, »Flaſche ſteht ſtill laſſen Sie ſie wandern Sonne geht auch rund Nagelprobe rein austrinken« und er leerte ſein eben erſt gefülltes Glas und ſchenkte mit der Miene eines alten Weintrinkers ein neues ein.

Der Wein machte die Runde und es wurde noch mehr beſtellt. Der Fremde ſchwatzte, die Pickwicker hörten zu. Herr Tupman fühlte immer mehr Ver⸗ langen nach dem Ball. In den Zügen des Herrn Pickwick erglühte ein Ausdruck allgemeiner Philantropie und Herr Winkle und Herr Snodgraß ſchliefen ſanft ein.

»Der Ball beginnt ſchon über uns,« ſagte der Fremde,»Hören Sie Geigen geſtimmt.

Die verſchiedenen Töne, welche die Treppe hinab ertönten, verkündeten den Beginn der erſten Quadrille.

»Wie gern nähme ich Theil daran,« ſagte Herr Tupman nochmals.

»Auch ich,« entgegnete der Fremde,verwünſchte Bagage langſam zur See keinen Ball⸗ Anzug verdrießlich, nicht wahr?«

Nun war allgemeines Wohlwollen, ein Hundthg in der Theorie der Pickwicker und niemand gab ſich dem edlen Prinzip eifriger hin, als Herr Tracy Tupman.

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