26 Ddie Pickwicker.
Kreide, Seefiſche, Offiziere und Dockenarbeiter zu ſein. In den Straßen werden am meiſten zum Verkauf aus⸗ geboten: Seevorräthe, grobes Brod, Aepfel, Plattfiſche und Auſtern. Die Straßen ſind ſehr lebendig, beſonders in Folge der Munterkeit des Militairs. Es iſt wirklich entzückend für ein philantropiſches Gemüth, dieſe Tapfern, unter dem Einfluß der Ueberfülle moraliſcher und materiel⸗ ler Begeiſterung umhertaumeln zu ſehen; beſonders wenn wir berückſichtigen, daß es zugleich der jugendlichen Bevöl⸗ kerung eine wohlfeile und unſchuldige Unterhaltung ge⸗ währt, ihnen nachzufolgen und Scherz mit ihnen zu trei⸗ ben.— Nichts(fügt Herr Pickwick hinzu) kann ihre Gutmüthigkeit überbieten. Erſt am Tage vor meiner Ankunft war einer von ihnen in einem Gaſthauſe gröb⸗ lich beleidigt worden. Das Schenkmädchen haͤtte ſich beſtimmt geweigert ißm noch mehr Getränk zu geben, wofür er(nur ſcherzender Weiſe) ſein Bajonet gezogen und das Mädchen an der Schulter verwundet hatte, und doch ging der wackere Mann am andern Morgen gleich wieder nach dem Hauſe, um ſeine Bereitwilligkeit auszuſprechen, die Sache überſehen und was vorgefallen war, vergeſſen zu wollen.
»Die Tabacks⸗Conſumtion in dieſen Städten(fährt Herr Pickwick fort) muß ſehr bedeutend und der Geruch in den Straßen unendlich angenehm für Jemand ſein, der das Rauchen außerordentlich liebt. Ein fluchtiger Reiſender würde über den Schmutz klagen, der ſich in den Straßen findet, aber für diejenigen, denen er ein Beweis des blühenden Handels⸗Verkehrs iſt, uuß er wahrhaft erfreulich erſcheinen.«⸗—
Der Fremde erſchien pünktlich um 5 Uhr und bald darauf das Mittageſſen. Er hatte ſich des Packets in
braunem Papier entledigt, aber ſeinen Anzug nicht ver⸗—


