—
Die Pickwicker. 25
»Laſſen Sie ſehen,« erwiederte Herr Pickwick, indem er ſeine Uhr hervorzog, ves iſt jetzt duii Uhr. Wollen wir 5 Uhr beſtimmen?«
„Iſt mir ſehr gelegen,« ſagte der Fremde, „»Punkt 5 Uhr— bis dahin leben Sie wohl!«— und indem er den eingedrückten Hut um einige Zoll lüftete und ihn nachläſſig ſchief auf die Seite ſetzte, entfernte er ſich mit dem Packet in braunem Papier, das ihm halb aus der Taſche hervorſtand, und ſchlug den Weg nach der Hochſtraße ein.
„Offenbar ein Reiſender, der viele Länder geſehen hat und ein ſcharfer Beobachter der Menſchen und Dinge iſt,«— ſagte Herr Pickwick.
„»Ich möchte wohl ſein Heldengedicht leſen,«— ſagte Herr Snodgraß.
„»Ich hätte wohl ſeinen Hund ſehen mögen,«— ſagte Herr Winkle.
Herr Tupman ſagte nichts, aber er dachte an Donna Chriſtina, an die Magenpumpe und an den Springbrunnen, und ſeine Augen füllten ſich mit Thraͤnen.
Nachdem die Herren ein beſonderes Zimmer genom⸗ men, die Betten beſehen und das Mittagseſſen beſtellt hatten, gingen ſie aus, um die Stadt und deren Um⸗ gebungen in Augenſchein zu nehmen.
Nach einer ſorgfältigen Durchſicht der Notizen des Herrn Pickwick über die vier Städte Stroud, Rocheſter, Chatam und Brompton, finden wir nicht, daß der Ein⸗ druck, den ſie auf ihn machten, ſich im Weſentlichen von den Bemerkungen anderer Reiſenden unterſcheidet. Sei⸗
naer allgemeinen Ueberſicht entnehmen wir einen kurzen
Auszug. »Die Haupt⸗Erzeugniſſe dieſer Städte,« ſagt Herr Pickwick,»ſcheinen Soldaten, Matroſen, Juden,


