2 Die Pickwicker. 2 1 3 Alh, romantiſcher Ort,« fiel der Fremde ein, »mächtiges Gebäude— kühne Mauern— zerfal ene Gewölbe und Wendeltreppen— finſtere K öh Alte Kathedrale— dumpfer Geruch— Füße der die Stufen ganz ausgehöhlt— kleine ſäch ſiſche Thuren — Beichtſtühle wie Theater⸗Einnehmer⸗Logen— eigene
Käutze dieſe Mönche— Päpſte und Miniſter, und alle
Arten alte Herrn mit zerbrochenen Naſen— Sarko⸗ phage— alte Legenden— ſeltſame Geſchichten«— und ſo fuhr er fort, bis der Wagen vor dem Wirthshauſe zum Stier, in der Hochſtraße, anhielt.
„»Bleiben Sie hier, Sir?« fragte Herr Nathaniel Winkle.
»Hier?— ich nicht— aber Sie thun wohl daran — gutes Wirthshaus— reinliche Betten— Wrights Hotel nebenan, theuer— ſehr theuer— halbe Krone auf die Rechnung, wenn Sie den Kellner nur anſehen— ſchreiben Ihnen mehr an, wenn Sie bei einem Freunde, als wenn Sie im Hauſe ſelbſt ſpeiſen— verdammte Prellerei!«—
Herr Winkle wendete ſich zu Herrn Pickwick und murmelte ihm einige Worte zu, Herr Pickwick flüſterte dann Herrn Snodgraß und dieſer Herrn Tupman zu, und alle nickten ihre Zuſtimmung. Herr Pickwick redete den Fremden an:
»Sie leiſteten uns heute Morgen einen ſehr wichti⸗ gen Dienſt, Sir,« ſagte er,»wollen Sie uns erlauben, Ihnen einen kleinen Beweis unſerer Dankbarkeit zu ge⸗ ben, indem wir um Ihre Geſellſchaft zum Mittageſſen bitten.«
»Mit vielem Vergnügen— will keine Vorſchriften
machen, aber Geflügel mit Champignons— köſtliches
Eſſen!— um welche Zeit?«—
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