Teil eines Werkes 
1. Th. (1839)
Entstehung
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Die Pickwicker. 238

»Todt, Sir todt,« erwiederke der Fremde, 8 indem er den kleinen Üüberreſt eines ſehr alten baumwol⸗ lenen Schnupftuchs vor ſein rechtes Auge hielt nie wieder von der Magenpumpe erholt untergrabene Conſtitution als ein Opfer gefallen.«

Und ihr Vater?« fragte der poetiſche Snodgraß.

Reue und Elend, erwiederte der Fremde plötz⸗ lich verſchwunden Stadtgeſpräch. Ueberall Nachfor⸗ ſchungen ohne Erfolg Springbrunnen auf dem großen Platze blieb plötzlich aus Wochen vergingen immer noch verſtopft Arbeiter finden meinen Schwie⸗ gervater Kopf ſteckt in der Hauptröhre im Stie⸗ fel ſeine Beichte ziehen ihn heraus Springbrun⸗ nen wieder in Gang.«

»Wollen Sie erlauben, Sir, daß ich den kleinen Roman niederſchreibe?« ſagte Herr Snodgraß tief er⸗ griffen..

»Sehr gern, Sir, ſehr gern noch funfzig andere, wenn Sie zuhören wollen mein ganzes Leben aben⸗ teuerlich merkwürdige Geſchichte nicht außerordent⸗ lich, aber merkwürdig!«

Auf dieſe Art fuhr der Fremde unabläſſig fort, außer daß er, wenn die Pferde gewechſelt wurden, ein Glas Ale als Parantheſe einſchaltete, bis ſie an der Brücke von Rocheſter ankamen, um welche Zeit die No⸗ tizenbücher des Herrn Pickwick und des Herrn Snodgraß mit einer Auswahl ſeiner Abenteuer vollkommen ange⸗

füllt waren.

Herrliche Ruine!« ſagte Herr Auguſtus Snodgraß, mit all dem poetiſchen Drange, der ihn auszeichnete, als ſie das ſchöne alte Kaſtell erblickten.

»Welch ein Studium für einen Alterthumsforſcher!« rief Herr Pickwick, indem er durch ſein Fernrohr blickte.