——
—
——
14 Die Pickwicker.
Angabe.— Herr Pickwick blickte dem Mann befremdet in das Geſicht; aber, da deſſen Züge unbeweglich blieben, ſo ſchrieb er ſofort den Umſtand auf.
„»Und wie lange bleibt es gewöhnlich auf den Bei⸗ nen?« fragte Herr Pickwick forſchbegierig weiter.
„»Zwei bis drei Wochen,« erwiederte der Kutſcher.
»Wochen!« rief Herr Pickwick erſtaunt, und er zog wieder das Taſchenbuch hervor.
»Sein Stall iſt in Pentonwil,«— bemerkte der Kutſcher kaltblütig;»aber wir bringen es ſeiner Schwach⸗ heit wegen, ſelten zu Hauſe.«
»Seiner Schwachheit wegen!« wiederholte Herr Pickwick.
»Es fällt jedesmal zur Erde, wenn es ausgeſpannt wird,« fuhr der Kutſcher fort;»aber wenn es im Geſchirr iſt, ſo wird es ſtraff und kurz gehalten, daß es nicht gut niederfallen kann und wir haben ein Paar tüchtige breite Räder, und wenn es ſich von der Stelle bewegt, ſo laufen ſie hinter ihm und es muß weiter— es mag wollen oder nicht.⸗—
Herr Pickwick trug jedes Wort von dieſem Berichte in ſein Tagebuch mit der Abſicht ein, es dem Klubb als einen merkwürdigen Beweis von der Zähigkeit des Lebens der Pferde unter beſondern Umſtänden bekannt zu machen. Kaum hatte er die Angabe eingetragen, als ſie das goldene Kreuz erreichten. Der Kutſcher ſprang vom Wagen hinab und Herr Pickwick hinaus, Herr Tupman, Herr Snodgraß und Herr Winkle, welche die Ankunft ihres glorreichen Meiſters ſehnlichſt erwartet hatten, drängten ſich zu ihm, um ihn zu bewillkommnen.
»Hier iſt Euer Geldl« ſagte Herr Pickwick, in⸗ dem er dem Kutſcher ſeinen Schilling reichte.
Wie erſtaunte aber der gelehrte Mann, als jener


