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Die Pickwicker. 13
Ebenſo gut könnte ich mich begnügen, für immer auf die Goswellſtraße zu blicken, ohne daß ich mich je bemühte, nach den verborgenen Gegenden zu dringen, welche ſie auf allen Seiten umgeben«. Nachdem Herr Pickwick dieſe ſchöne Bemerkung gemacht, warf er ſich in ſeine Kleider und ſeine andern Kleider in ſeinen Mantelſack. Große Männer verwenden ſelten auf ihren Anzug viel Zeit, das Raſiren, Ankleiden und Kaffeetrinken war bald vollbracht, und nach einer Stunde war Herr Pickwick, mit ſeinem Mantelſack unter dem Arm, ſeinem Fernrohr in der Rock⸗ und ſeinem Tagebuch in der Seitentaſche, um es für die Aufnahme aller bemerkenswerthen Ent⸗ deckungen bereit zu haben, an dem Standort der Mieth⸗ wagen in Saint⸗Martin's-le-grand angekommen.
„Kabriolet,« rief Herr Pickwick.
»Hier, Sir,« rief ein ſeltſames Exemplar des Menſchengeſchlechtes in einem ſackleinwandnen Rock und einer dito Schürze, der mit ſeiner Nummer auf dem meſſingenen Schild ausſah, als ſei er für eine Raritäten⸗ Sammlung numerirt.»Hier bin ich, Sir.— Hallo, erſtes Kabriolet!«— Herr Pickwick und ſein Mantel⸗ ſack wurden in das Fahrzeug geſchoben, nachdem der Kutſcher aus der Schenke geholt worden, wo er ſeine erſte Pfeife geraucht hatte.
»Nach dem goldenen Kreuz,« ſagte Herr Pickwick. „Nur'nen Schilling werth, Tommy«— rief der Kutſcher mürriſch ſeinem Freunde, dem Aufpaſſer, zur Nachricht zu.»Wie alt iſt das Pferd, mein Freund 2 fragte Herr Pickwick, indem er ſeine Naſe mit dem Schilling rieb, den er zum Fuhrlohn beſtimmt hatte.
„Zwei und vierzig,« erwiederte Jener.
»Wie?« rief Herr Pickwick, ſeine Hand an das Notizenbuch legend. Der Kutſcher wiederholte ſeine erſte


