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Schwere Zeiten : ein Roman / von Boz (Dickens). Aus d. Engl. von Adolph Banner
Entstehung
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Teſtament machte, wonach fünfundzwanzig Humbugs nach zurück⸗ gelegtem fünfundfünfzigſten Jahre, deren jeder den Namen Joſiah Bounderby von Coketown annehmen mußte, für immer in Bonn⸗ derby⸗Hall ſpeiſen, für immer in Bounderby⸗Häuſern wohnen, für immer eine Bounderby⸗Kapelle beſuchen, für immer ſich von einem Bounderby⸗Kaplan einſchläfern laſſen, für immer von einer Boun⸗ derby⸗Stiftung ernährt werden, für immer alle geſunden Magen mit einem Uebermaß von Bounderby⸗Miſchmaſch und Bounderby⸗ Prahlerei verderben ſollten? Hatte er eine Ahnung von dem Tage, fünf Jahre ſpäter, als Joſiah Bonnderby von Coketown an einem Schlaganfalle in der Coketownſtraße ſterben und daſſelbe köſtliche Teſtament ſeine lange Carriere von Spitzfindigkeiten, Betrügereien, falſchen Anſprüchen, ſchlechtem Beiſpiel, wenig Dienſt und vielen Prozeſſen beginnen ſollte? Wahrſcheinlich nicht. Jedoch das Porträt zeigte das alles.

Auch Mr. Gradgrind ſaß an demſelben Tage und zur ſelben Stunde gedankenvoll in ſeinem Zimmer. Wie viel von der Zu⸗ kunft ſah er? Sah er ſich ſelbſt einen ergrauten, verlebten Mann, ſeine bisherigen unbiegſamen Ideen für feſtſtehende Umſtände beugen, ſeine Thatſachen und Figuren der Hoffnung, dem Glauben und der Menſchenliebe unterordnen und nicht länger den Verſuch machen, dieſe himmliſchen Drei in ſeinen ſtaubigen kleinen Mühlen zu zermahlen? Erhaſchte er einen Blick von ſich ſelbſt, wie er deßhalb von ſeinen früheren politiſchen Verbündeten verachtet wurde? Sah er ſie in der Aera, wo es allgemein anerkannt war, daß die nationalen Gaſſenkehrer nur mit einander etwas zu thun haben und keine Verpflichtung gegen eine Abſtraction, ge⸗ nannt Volk, anerkennen, das den ehrenwerthen Gentleman mit dieſem und mit dem und womit nicht, fünf Tage in der Woche bis zu den frühen Morgenſtunden drangſalt? Wahrſcheinlich hatte er eine ſtarke Vorahnung davon, denn er kannte ſeine Leute.

Auch Luiſe betrachtete am Vorabend deſſelben Tages das Feuer, wie in früheren Zeiten, jedoch mit freundlicherer und de⸗ müthigerer Miene. Wie viel von der Zukunft mochte vor ihrem Blick aufſteigen? Plakate an den Straßenecken, mit ihres Vaters Namen unterzeichnet, welche den verſtorbenen Stephen Blackpool, Weber, von dem falſchen Verdacht entlaſteten, und die Schuld ſeines eigenen Sohnes veröffentlichten, mit ſo viel Milderung als ſeine Jahre und Verſuchung(er konnte ſich nicht überwinden

Erziehung hinzuzufügen) beanſpruchen dürften, gehörten der