Die Stunde naht. 9
„Wie wiſſen Sie denn, Sie konfuſer Kopf,“ fragte Mrs. Clennam ſtreng,„daß Sie Arthur damit nützen!“
„Ich weiß von nichts was Rechtes,“ ſagte Affery,„und wenn Sie jemals in Ihrem Leben ein wahres Wort geſagt ha⸗ ben, ſo war es jetzt, wo Sie mich einen konfuſen Kopf nann⸗ ten, denn Sie Beide haben alles Mögliche gethan, mich dazu zu machen. Sie haben mich verheirathet, ob es mir gefiel oder nicht, und Sie haben mich ſeitdem die ganze Zeit über ein ſolches Leben voller Träume und beſtändiger Furcht führen laſſen, daß es nicht zu wundern iſt, wenn ich konfus geworden bin. Sie wollten mich ſo haben und ich bin ſo geworden; aber ich laſſe es mir nicht länger gefallen; nein, ich thue es nicht, ich thue es nicht, ich thue es nicht!“ Sie fuhr immer noch gegen Jeden, der ſich ihr nähern wollte, mit der Hand in der Luft umher.
Nachdem Mrs. Clennam ſie eine Weile ſchweigend ange⸗ blickt, wendete Sie ſich gegen Rigaud.„Sie ſehen und hö⸗ ren dieſes einfältige Geſchöpf. Haben Sie Etwas dawider, daß ein ſo verrücktes Stück bleibt, wo ſie iſt?“
„Ich, Madam?“ gab er zur Antwort,„ich? Das iſt Ihre Sache.“
„Mir iſt es gleich,“ ſagte ſie düſter.„Ich habe kaum mehr zu wählen. Flintwinch, das Schickſal erfüllt ſich.“
Mr. Flintwinch antwortete mit einem wüthenden Blick auf ſeine Fran und ſteckte dann, als wollte er ſich gewaltſam abhalten, über ſie herzuſtürzen, ſeine Arme tief in die Bruſt ſeiner Weſte und ſtand ſo, das Kinn einem ſeiner Ellbogen


