Teil eines Werkes 
10. Th. (1857)
Entstehung
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Die Stunde naht. 5

Sie meinen, ſeine Schuld, gab ſie zurück.

Nein, nein, die meine, Madam, ſagte Pancks,denn ich hatte das Unglück, ihn zu verleiten, ſein Capital ſchlecht an⸗ zulegen.(Mr. Pancks hielt ſich immer noch an dieſes Wort und ſprach nie von Spekulation).Obgleich ich durch Zahlen beweiſen kann, daß es ein gutes Unternehmen hätte ſein müſſen, ſetzte Mr. Pancks mit Eifer hinzu.Ich habe es durchgerechnet jeden Tag meines Lebens, ſeitdem es fehlge⸗ ſchlagen iſt und es ſtellt ſich, was die Zahlen betrifft, als vortrefflich heraus. Es iſt jetzt weder Zeit noch Ort, auf die Zahlen einzugehen, fuhr Mr. Pancks fort mit einem ſehn⸗ ſüchtigen Blicke in ſeinen Hut, wo er ſeine Berechnungen hatte;aber die Zahlen laſſen ſich nicht beſtreiten. Mr. Clennam ſollte jetzt im eigenen Wagen fahren und ich ſollte wenigſtens 3 bis 5000 Pfund beſitzen.

Mit einer Zuverſicht, die kaum hätte größer ſein können, wenn er das Geld in der Taſche gehabt hätte, ſtrich ſich Mr. Pancks das Haar in die Höhe. Dieſe unwiderleglichen Zah⸗ len waren ſeine Beſchäftigung geweſen in jeder freien Mi⸗ nute, ſeit er das Geld verloren hatte, und waren beſtimmt, bis an ſein Lebensende ſein Troſt zu ſein.

Jedoch genug damit, ſagte Mr. Pancks.Altro, alter Junge, Ihr habt die Zahlen geſehen und Ihr wißt, was ſie ſagen. Mr. Baptiſt, der nicht die mindeſte arithmetiſche Befähigung hatte, ſich auf dieſe Weiſe zu entſchädigen, nickte mit dem Kopfe und zeigte lachend ſeine Zähne.