Eine Erſcheinung in der Marſhalſea. 135
„Von des Königs Rittern iſt's die Blume; „Compagnon de la Majolaine;
„Von des Königs Rittern iſt's die Blume; „Immer froh!“
Theils aus ſeiner alten Gewohnheit der Unterwürfigkeit, theils, weil es vielleicht ſeinem Wohlthäter ſchaden könnte, wenn er es nicht that, und theils, weil er es eben ſo gut thun konnte, wie etwas Anderes, wiederholte Cavalletto diesmal den Refrain. Rigaud lachte und rauchte dann mit geſchloſſenen Augen weiter.
Es mochte wol noch eine Viertelſtunde verfloſſen ſein, ehe man Pancks' Schritte auf der Treppe hörte, aber die Zwiſchenzeit erſchien Clennam unerträglich lang. Noch ein anderer Schritt begleitete den ſeinen; und als Cavalletto die Thür öffnete, traten Mr. Pancks und Mr. Flintwinch ein. Kaum ward Letzterer ſichtbar, ſo ſtürzte Rigaud auf ihn los und umarmte ihn ſtürmiſch.
„Wie befinden Sie ſich, Sir?“ ſagte Mr. Flintwinch, ſobald er ſich wieder hatte losmachen können, was er that, ohne viel Umſtände zu machen.„Dank' Ihnen, nein; ich habe genug.“ Das bezog ſich auf eine neue ihm drohende Umarmung von ſeinem wiedergefundenen Freund.„Nun, Arthur, Sie erinnern ſich noch, was ich Ihnen von ſchlafen⸗ den Hunden und von vermißten ſagte. Sie ſehen, es iſt ein⸗ getroffen.“
Er war allem Anſchein nach ſo gefaßt wie immer, und winkte mit dem Kopfe in ſchulmeiſternder Weiſe, wie er ſich im Zimmer umſah.


