Teil eines Werkes 
9. Th. (1857)
Entstehung
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126 Achtundzwanzigſtes Kapitel.

Ich mag nicht einſchenken. Was! ich bin geboren, um bedient zu werden. Kommt her, Caͤvalletto, und ſchenkt ein!

Der kleine Mann ſah Clennam an, deſſen Augen ſich auf Rigaud hefteten, und da er nichts Abmahnendes ſah, ſtand er auf und ſchenkte ein. Das Geniſch ſeiner alten Unterwürfigkeit mit einem Gefühl für das Humoriſtiſche; das Kämpfen dieſer Empfindung mit einer gewiſſen nieder⸗ gehaltenen Wuth, die jeden Augenblick zum Ausbruch kommen konnte(wie der geborne Cavalier zu denken ſchien, denn er wendete ſein wachſames Auge nicht von ihm); und das bequeme Zurückſinken in eine gutmüthige, ſorg⸗ loſe, vorherrſchende Neigung, ſich wieder auf den Fußboden zu ſetzen, bildeten eine ſehr merkwürdige Charaktercombi⸗ nation.

Dieſer glückliche Einfall war ein glücklicher Einfall aus verſchiedenen Gründen, fuhr Rigaud fort, nachdem er ge⸗ trunken hatte.Ich amüſirte mich dabei, ich peinigte Ihre liebe Mama und meinen Flintwinch, ich quälte Sie(meine Bedingungen für eine Lection der Höflichkeit gegen einen Cavalier), und es deutete allen liebenswürdigen Betheiligten an, daß Ihr ganz ergebenſter Diener ein Mann iſt, der zu fürchten iſt. Beim Himmel, er iſt ein Mann, der zu fürch⸗ ten iſt! Außerdem hätte es Mylady, Ihre Mutter, zur Vernunft bringen können hätte unter dem Druck des Verdachts, den Ihre Weisheit erkannt hat, ſie endlich be⸗ wegen können, in den Zeitungen auf eine nur mir verſtänd⸗