122 Achtundzwanzigſtes Kapitel. 4
als wollte er damit Wurfgeſchoſſe in Arthurs Geſicht ſchleudern.
„Nun, Philoſoph,“ ſagte Rigaud.„Was wollen Sie von mir?“
„Ich will von Ihnen wiſſen,“ entgegnete Arthur, ohne ſeinen Abſcheu zu verbergen,„wie Sie wagen können, einen Verdacht des Mordes auf das Haus meiner Mutter zu lenken.“
„Wagen!“ rief Rigaud.„Ho, ho! Hört ihn! wagen? heißt es wagen? Beim Himmel, mein Bürſchchen, Sie ſind ein Wenig unvorſichtig!“
„Ich verlange, daß dieſer Verdacht entfernt werde,“ ſagte Arthur.„Ich werde Sie hinführen laſſen, damit man Sie öffentlich ſieht. Ich will außerdem wiſſen, was für ein Ge⸗ ſchäft Sie dort hatten, als ich ein brennendes Verlangen fühlte, Sie die Treppe hinunter zu werfen. Sehen Sie mich nicht ſo zornig an, Menſch! Ich kenne Sie genug, um zu wiſſen, daß Sie ein Renommiſt und eine Memme ſind. Mein Geiſt braucht ſich nicht erſt wieder von den Ein⸗ flüſſen dieſes Jammerorts zu erholen, um den Muth zu finden, Ihnen ſo offen zu ſagen, was Sie ſelbſt recht gut wiſſen.“
Weiß bis auf die Lippen, ſtrich ſich Rigaud den Schnurr⸗ bart und murmelte halblaut,„beim Himmel, mein Bürſch⸗ chen, Sie compromittiren Mylady, Ihre verehrenswürdige Mutter, nicht wenig,“ und ſchien eine Minute unentſchloſſen zu ſein, was er thun ſollte, Seine Unentſchloſſenheit war


