106 Achtundzwanzigſtes Kapitel. 4
hier eine Zuflucht zu ſuchen und ich hoffe(natürlich ſage ich dies in meinem Privatcharakter, wie ein Gentleman zu dem andern ſpricht), daß wir keine Hand darin haben.“
„Ihr Amt?“
„Unſer Umſchreibungsamt.“
„Ich kann keinen Theil meiner Unfälle auf dieſe merk⸗ würdige Anſtalt ſchieben.“
„Auf Seele,“ ſagte der lebhafte junge Barnacle,„das zu erfahren freut mich herzlich. Es iſt ein wahrer Troſt für mich, das von Ihnen zu hören. Ich würde es ſo ausneh⸗ mend bedauert haben, wenn unſer Büreau Etwas mit Ihrem Unglück zu thun gehabt hätte.“ Clennam verſicherte ihm abermals, daß er es von aller Verantwortlichkeit losſpreche.
„Das iſt Recht,“ ſagte Ferdinand.„Es macht mich ſehr glücklich, das zu hören. Mir war eigentlich innerlich bange, daß wir dazu beigetragen haben könnten, Sie zu ruiniren, weil es gar nicht bezweifelt werden kann, daß wir das Un⸗ glück haben, dann und wann ſo Etwas zu thun. Wir wollen es gar nicht; aber wenn Leute durchaus ruinirt ſein wollen, nun— ſo können wir nicht anders.“
„Ohne Ihnen unbedingt beizuſtimmen,“ gab Arthur düſter zur Antwort,„bin ich Ihnen doch für Ihre Theil⸗ nahme ſehr verbunden.“
„Aber ich bitte Sie! Unſer Büreau iſt das harmloſeſte Ding, was man ſich denken kann,“ ſagte der junge Barnacle leichthin.„Sie wollen vielleicht ſagen, wir wären ein Schwindel. Ich will nicht ſagen, daß wirs nicht ſind; aber


