68 Sechsundzwanzigſtes Kapitel.
der Sache Rugg contra Bawkins. Das iſt mein Princip in den meiſten Fällen.“ Clennam ſetzte dann Mr. Rugg ſeinen feſten Vorſatz aus⸗
einander. Er ſagte Mr. Rugg, daß ſein Compagnon ein
Mann von großer Einfachheit und Rechtſchaffenheit ſei, und daß er bei Allem, was er zu thun gedachte, ſich vor allen Dingen leiten laſſe von der Kenntniß des Charakters ſeines Compagnons und von der Rückſichtsnahme auf ſeine Gefühle. Er erzählte dann dem Juriſten, daß ſein Compagnon, mit der Ausführung eines wichtigen Unternehmens beauftragt, ſich im Auslande aufhalte und daß es ganz beſonders ſeine Pflicht ſei, den Tadel für das, was unüberlegt geſchehen, öf— fentlich auf ſich zu nehmen und öffentlich ſeinen Compagnon freizuſprechen von aller Theilnahme an der Verantwortlichkeit für daſſelbe, damit die erfolgreiche Leitung dieſes Unterneh⸗ mens auch nicht durch den leiſeſten Verdacht, der ungerechter Weiſe an der Ehre und dem Credit ſeines Compagnons in einem andern Lande hafte, gefährdet werde. Er ſagte Mr. Rugg, um ſeinen Compagnon moraliſch im ausgedehnteſten Maaße freizuſprechen, wolle er öffentlich und rückhaltlos er⸗ klären: er, Arthur Clennam von dieſer Firma, habe aus eig⸗ nem freien Antrieb und ſogar ausdrücklich gegen die War⸗ nung ſeines Compagnons die Capitalien des Geſchäfts in den Schwindelſpekulationen angelegt, die eben jetzt in Rauch aufgegangen wären. Das ſei die einzige wirkliche Sühne, die er geben könne; das ſei gerade für dieſen Mann eine beſſere Sühne, als es für viele Andere ſein würde; und ſei


