Teil eines Werkes 
9. Th. (1857)
Entstehung
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Sie ernten Sturm. 67

„Das iſt bei mir nicht die Frage, Mr. Rugg,“ ſagte Ar⸗ thur.„Sie mißverſtehen mich gleich von vornherein. Bei mir iſt die Frage: was kann ich für meinen Compagnon thun, wie kann ich ihm am Beſten Entſchädigung leiſten?“

„Sehen Sie, ich fürchte, daß Sie ſich noch immer von Ihren Gefühlen beeinfluſſen laſſen, Sir,“ warf Mr. Rugg überredend ein.„Mir gefällt das Wort Entſchädigung nicht, Sir, ausgenommen als ein Hebel in der Hand des Advoka⸗ ten. Wollen Sie mir erlauben, zu bemerken, daß ich es für meine Pflicht halte, Sie darauf aufmerkſam zu machen, daß Sie ſich wirklich von Ihren Gefühlen nicht beeinfluſſen laſ⸗ ſen dürfen?“

„Mr. Rugg,“ ſagte Clennam, alle ſeine Kraft zuſam⸗ menraffend, um das zu thun, wozu er ſich entſchloſſen hatte und dieſen Herrn dadurch in Erſtaunen ſetzend, daß er trotz ſeiner Niedergedrücktheit einen beſtimmten Vorſatz unwandel⸗ bar im Auge behielt;„es ſcheint mir faſt, daß Sie nicht allzuſehr geneigt ſein werden, den Weg einzuſchlagen, den ich zu gehen entſchloſſen bin. Wenn Ihre Mißbilligung deſ⸗ ſelben Sie abgeneigt machen ſollte, die nothwendigen Ge⸗ ſchäfte zu übernehmen, ſo thut es mir leid und ich muß an⸗ dern Beiſtand ſuchen. Aber ich ſage Ihnen ein für alle Mal, daß es nichts nützt, meinen Vorſatz zu bekämpfen.“

„Gut, Sir,“ gab Rugg achſelzuckend zur Antwort.„Gut, Sir. Da Jemand die Sache in die Hand nehmen muß, ſo will ich ſie in die Hand nehmen. Das war mein Princip in

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